Shell produziert Öl aus Algen
Royal Dutch Shell plc und HR Biopetroleum bauen auf Hawaii eine Pilotanlage zur Produktion von Meeresalgen. Aus den Algen wird Pflanzenöl gewonnen, das in Biokraftstoff der zweiten Generation umgewandelt wird. Shell und HR Biopetroleum haben für die Entwicklung dieses Projekts eine Joint-Venture-Gesellschaft mit dem Namen Cellana gegründet, an der Shell die Mehrheit hält. Der Bau der Vorzeigeeinrichtung an der Kona-Küste der Insel Hawaii Island soll umgehend beginnen. Das von der Natural Energy Laboratory of Hawaii Authority (NELHA) gepachtete Gelände liegt in der Nähe bestehender kommerzieller Algenanbaubetriebe, die überwiegend die Pharma- und Nahrungsmittel-branchen bedienen. An dem Programm sind Wissenschaftler von den Universitäten Hawaii, Southern Mississippi und Dalhousie in Nova Scotia, Kanada, beteiligt. Ein Vorteil von Algen ist ihr schnelles Wachstum. Sie können ihre Masse mehrmals täglich verdoppeln und ergeben bedeutend mehr Öl pro Hektar als Alternativen wie zum Beispiel Raps, Palmen, Soja oder Jatropha. Außerdem können Anlagen auf Küstengeländen gebaut werden, die nicht für die konventionelle Landwirtschaft geeignet sind. Die im US-Bundesstaat Delaware eingetragene HR Biopetroleum Inc. mit Hauptsitz im USBundesstaat Hawaii entwickelt Technologien für die großtechnische Erzeugung von Mikroalgen.
Messe der Möbelzulieferer
Vom 25. bis 28. Februar findet in Bad Salzuflen die ZOW – Zuliefermesse Ost-Westfalen statt. Die Ausstellung ist ein Branchentreff für Entscheider aus der Möbel- und Möbelzuliefer-Industrie. Im vergangenen Jahr zeigten 700 internationale Aussteller neue Entwicklungen für die Möbelindustrie und den Innenausbau. Knapp 16.000 Besucher wurden an den vier Messetagen gezählt. 2008 ist die ZOW nach Mitteilung der Veranstalter die einzige B2B-Plattform in Deutschland für die Profis der Branche. Veranstaltet wird die ZOW von der Survey Marketing + Consulting GmbH & Co. KG aus Bielefeld. Das Logistik-Produktspektrum auf der ZOW umfasst drei große Bereiche: Software und IT-Lösungen, Logistik-Dienstleistungen und Logistik-Ausstattung. Zu den Software- und IT-Lösungen zählen beispielsweise integrierte ERP-Systeme (inkl. PPS, WMS, TMS) und Identifikation via RFID und Barcode. „Aus der Praxis für die Praxis“ ist das Motto der begleitenden Vortragsveranstaltungen auf der ZOW.
Bosch unter der Haube
Für die deutsche Automobilindustrie und ihre Zulieferer wird Indien als Produktionsstandort und Markt immer wichtiger. Das neue „Peoples Car“ von Tata Motors ist nur ein spektakuläres Beispiel dafür. Bei dem Modell Tata Nano, das zum sensationellen Verkaufspreis von umgerechnet 1.700 Euro noch im Jahre 2008 in Indien auf den Markt kommen soll, verdient Bosch kräftig mit. Rund zehn Prozent Lieferantenanteil sollen die Stuttgarter bei dem billigsten Auto der Welt für sich verbuchen. Einspritztechnik, Brems-systeme und Teile der Elektronik stammen beim Tata Nano von der Bosch-Tochter Motor Industries Company in Indien. mehr…
Bayer an Kautschuk-Kartell beteiligt
Die Europäische Kommission hat gegen die Konzerne Bayer, Denka, DuPont, Dow, ENI und Tosoh Geldbußen von insgesamt 243,21 Millionen Euro verhängt, weil sie sich an einem Chloropren-Kautschuk-Kartell im Europäischen Wirtschaftsraum beteiligt und damit gegen das Kartellverbot nach Artikel 81 des EGVertrags verstoßen haben. Zwischen 1993 und 2002 hatten die genannten Unternehmen sich den Markt für Chloropren-Kautschuk untereinander aufgeteilt und Preisvereinbarungen getroffen. Chloropren-Kautschuk wird für die Kautschukbestandteile von bestimmten Industrieerzeugnissen, als Latex für die Herstellung von Tauchausrüstungen, Kondomen und Brandsohlen sowie als Klebstoff verwendet. Mindestens von 1993 bis 2002 betrieben die Hersteller von Chloropren-Kautschuk ein Kartell, in dem sie sich gegenseitig ihre Marktanteile zuwiesen und die Preise festsetzten. Die Unternehmen trafen sich regelmäßig, um die Preisgestaltung zu er örtern, kritische Geschäftsinformationen auszutauschen, sich über bestimmte Kunden zu informieren und die Umsetzung ihrer illegalen Vereinbarungen zu überprüfen.
„Logistik zum Erleben“
Auf der 6. Internationalen Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss treffen sich vom 19. bis 21. Februar die Fachleute für interne und externe Logistik sowie Distribution. Die LogiMAT ist eine Kombination aus Messe, Fachforen und Live-Vorführungen. Die mehr als 550 Aussteller verteilen sich auf die Hallen 4, 6 und 8 der Neuen Messe Stuttgart am Flughafen. Die Tageskarte kostet 28 Euro. Im Preis enthalten ist die Teilnahme an Fachforen, Sonder-Events und der Messekatalog. Die Dauerkarte kostet 35 Euro. Im Internet steht eine Besucherbroschüre zum Abruf bereit. In dieser ist nicht nur eine Ausstellerliste zu finden, sondern auch das detaillierte Vortragsprogramm der Fachforen. Zu den interessanten Themen gehören beispielsweise die Beiträge „Intralogistik 2.0“, „RFID für Verpackung und Ladungsträger“, „Fashion-Logistik“, „Logistik-Mobilien in der Intralogistik“ oder „Automatische Kommissionierung“. Die Live-Events stehen unter dem Motto „Logistik zum Erleben“. Das Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart zeigt beispielsweise in der Halle 8 einen Virtual-Reality-Kransimulator. Veranstaltet wird die LogiMAT von der Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH aus München.
Messethemen der LogiMAT
- Förder- und Ladetechnik
- Lager- und Betriebseinrichtungen
- Lager- und Produktions-Steuerung/Robotics
- Verpacken, Wiegen, Messen und Frankieren
- Verladetechnik, Verladesysteme
- Flurförderzeuge und Zubehör
- Informations- und Kommunikationstechnik
- Kommissioniersysteme
- Kennzeichnung und Identifikation
- Software für Simulation
- Software für Lagersysteme
- Software für Bestandsmanagement,
Inventur und Archivierung
- Umwelttechnik, Recycling, Entsorgung
- Retrofitting, Sicherheit, Beratung
- Outsourcing-Partner, Logistics Facilities
Netzentgelte um ein Viertel zu hoch
Gleich zu Beginn dieses Jahres hat die Bundesnetzagentur drei der vier großen Energieversorgern die Genehmigung ihrer Netznutzungsgebühren versagt. Sie kürzte deren kalkulierte Beträge kurzerhand um bis zu 29 Prozent (EnBW, RWE 28%, Vattenfall 15%). Schon 2006 hatte die Netzagentur, die für den Wettbewerb so wichtigen Netz-Durch-leitungskosten um 17 Prozent zusammengestrichen. Denn obwohl insgesamt rund 850 Netzbetreiber in Deutschland tätig sind, dominieren die vier Big Player Eon, RWE, EnBW und Vattenfall den Markt für die Transportnetze und auch mit 80 Prozent den der Strom-erzeuger. Diese oligopolistische Marktstruktur behindert den Wettbewerb und damit eine Anpassung der deutschen Energiepreise auf ein im Durchschnitt geringeres europäisches Niveau. mehr…
Kosten klettern
Die Business Unit Basic Chemicals von Lanxess hat Anfang Januar die Preise für ihr komplettes Produktportfolio um fünf Prozent erhöht. Der Spezialchemie-Konzern nennt als Begründung erhöhte Aufwendungen für Rohstoffe und Energie und weiter steigende Logistikkosten. Auch die Business Unit Technical Rubber Products (TRP) meldete zum Jahreswechsel Preiserhöhungen. Weltweit wurden die Preise für Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuke (EPDM) – je nach Produkt und Region – um bis zu 200 Euro je Tonne beziehungsweise 290 USDollar je Tonne angehoben. Zum gleichen Termin drehte auch BASF erneut an der Preisschraube. Die Verkaufspreise für Ethylenamine sind um 100 Euro pro Tonne für Ethyldiamin (EDA) und um 50 Euro je Tonne für Diethylentriamin (DETA), Piperazin sowie AMIX 1000 gestiegen. Die hohen Rohstoff- und Energiekosten und eine anhaltend hohe Nachfrage nennt BASF als Anlass für die Preissteigerung. Kurz zuvor hatte BASF auch die Preise für Acrylmonomere und Butylamine nach oben gesetzt.
Trend zur Eigenmarke
Das Buch „Global Sourcing im Handel“ ist neu im Springer Verlag, Heidelberg, erschienen. Der Untertitel heißt „Wie Modeunternehmen erfolgreich beschaffen“. Auf 186 Seiten berichten die Autoren Professor Dr. Helmut Merkel, Dr. Peter Breuer, Christoph Eltze und Jürgen Kerner über die Praxis des Einkaufs von modischen Textilien. Die Kernaussagen des Buches werden durch Zitate und Fallstudien untermauert. Diese basieren auf Interviews mit den Einkaufsverantwortlichen von 20 der weltweit erfolgreichsten Modeunternehmen. Zwei Thesen der Autoren: Eigenmarken werden bei der Beschaffung im Bekleidungshandel immer wichtiger, und der Anteil der Direktbeschaffung nimmt zu. Das Buch kostet 54,95 Euro.
Zweijahres-Event rund ums Eisen
Auf der Messe werden fast 3.200 Anbieter aus 56 Ländern vertreten sein. Neben zahlreichen Ausstellern aus China und Taiwan ist vor allem Italien massiv präsent. Spanien, Frankreich und Großbritannien sowie Indien und die USA sind ebenfalls stark vertreten. 80 Prozent der Unternehmen, die ihr Angebot auf der Messe zeigen, kommen aus dem Ausland. mehr…
Reiser kauft weltweit ein
Ciba hat Steven Reiser, zurzeit Vice President Global Sourcing bei H.B. Fuller in St. Paul, Minnesota (USA), für die neu geschaffene Funktion des Globalen Leiters Strategischer
Einkauf (Global Strategic Procurement Officer) gewonnen. Er ist verantwortlich für den weltweiten Einkauf der chemischen Rohstoffe und aller anderen Güter und Dienst-leistungen für alle Geschäftsbereiche. Unterstellt ist er dem Globalen Leiter Produktion und Einkauf, Franz Killer. „Mit der Schaffung dieser neuen Funktion und der Ernennung von Steven Reiser stärken wir unsere Fähigkeiten im Einkauf weiter, die ein wichtiger Erfolgsfaktor für Ciba sind“, sagte Brendan Cummins, CEO von Ciba. Der Amerikaner Steven Reiser (45) promovierte in Chemie an der Universität Würzburg. Er sammelte Erfahrung sowohl im Einkauf wie auch in Marketing und Verkauf. – Der Chemiekonzern Ciba ist weltweit in über 120 Ländern tätig. Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Basel in der Schweiz beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen ist an 63 Standorten in 20 Ländern präsent und betreibt 22 Forschungszentren in zwölf Ländern. Ciba erzielte 2006 einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Schweizer Franken und investierte 270 Millionen Schweizer Franken in Forschung und Entwicklung.
Antidumping-Verfahren gegen China
Die EU-Kommission hat ein Antidumping- Verfahren auf dem Gebiet des Stahlhandels eingeleitet. Es betrifft den Import von Billigstahl aus der Volksrepublik China. Der Antrag dazu wurde am 30. Oktober 2007 von der EUROFER, der europäischen Vereinigung der Eisen- und Stahlhersteller, gestellt. Bei der Ware, die zu Dumpingpreisen in den Markt gebracht worden sein soll, handelt es sich um feuerverzinkte flachgewalzte Erzeugnisse aus Eisen oder Stahl mit metallischem Überzug. Der Antragsteller legte laut EU-Kommission Beweise dafür vor, dass die Einfuhren der betroffenen Ware aus der Volksrepublik China in absoluten Zahlen und gemessen am Marktanteil insgesamt gestiegen sind. Die Einfuhrmengen und -preise hätten sich unter anderem negativ auf den Marktanteil, die Verkaufsmengen und die Preise des Wirtschaftszweigs der Gemeinschaft ausgewirkt und dadurch die Gesamtleistung dieses Wirtschaftszweiges sehr nachteilig beeinflusst. Die EUKommission will bei der Untersuchung prüfen, ob die betroffene Ware aus der Volksrepublik China gedumpt und ob durch dieses Dumping eine Schädigung verursacht worden ist.
Wer verdient was?
Lohn- und Gehalts-Check: Rund um das verdiente Geld bietet www.lohnspiegel.de einen
sinnvollen und aktuellen Service an. Mit Hilfe der Online-Datenbank können tatsächlich
gezahlte Einkommen ermittelt werden. Die Datenbasis wird regelmäßig wissenschaftlich geprüft, aufbereitet und ausgewertet. Dafür zeichnen Dr. Rainer Bispinck und Dr. Heiner Dribbusch verantwortlich. Das Webangebot gehört zum WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung. Kostenlos zur Verfügung gestellt wird ein Lohn- und Gehalts-Check für 181 Berufe. In wenigen Schritten spuckt die Datenbank eine übersichtliche Darstellung der jeweiligen Zahlen aus. Informationen wie Monatsgehalt, Stundenlohn und Jahresverdienst werden in Abhängigkeit der zuvor ausgewählten Kriterien wie Geschlecht, Berufserfahrung und Arbeit in Ost- oder Westdeutschland bereitgestellt. Die Daten stammen von den Beschäftigten selbst, nicht von den Arbeitgebern. Unter jedem Ergebnis steht die Zahl der Teilnehmer, die den Fragebogen von lohnspiegel. de zuvor beantwortet haben. Neben dem Lohn- und Gehalts-Check bietet die Seite weitere nützliche Hilfsmittel wie den Brutto-Netto-Rechner, Informationen über Tarife und Links zu weiteren Serviceseiten. Das WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung ist auch über die Seite erreichbar. Es listet die Grundvergütungen von mehr als 200 Berufen aus 50 Branchen auf.
Neues Konzept – Weniger Aussteller
Partnerland der CeBIT 2008 ist Frankreich. Die Eröffnungs-Keynotes am 3. März halten
Steve Ballmer, CEO von Microsoft, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische
Staatsprasident Nicolas Sarkozy und der Bitkom-Präsident Professor August-Wilhelm
Scheer am Vorabend des Messestarts. Die CeBIT 2008 wird nach einem neuen Konzept ausgerichtet. mehr…
Scandlines baut Finnlandverkehr aus
Die Reederei Scandlines hat zum Jahresanfang die Abfahrtsfrequenz und Kapazität auf der Frachtverbindung Rostock-Hanko (Finnland) verdoppelt. Im Oktober 2007 war das Unternehmen mit wöchentlich zwei Abfahrten auf dieser Route gestartet. Die Schiffe „Aurora“ und „Merchant“ werden jeweils montags, mittwochs, donnerstags und samstags ab Rostock sowie montags, dienstags, donnerstags und samstags ab Hanko verkehren. Die 2004 beziehungsweise 2007 durch Scandlines erworbenen Schwesterschiffe wurden in den 1980er Jahren in Rauma (Finnland) durch die Rauma Repola Shipyard gebaut und besitzen eine Ladekapazität von 2.170 Lademetern sowie Kabinenplätze für bis zu zwölf Personen. Die beiden 155 Meter langen und 25 Meter breiten Schiffe verfügen über die höchste finnische Eisklasse. Scandlines bietet der Transportindustrie von Deutschland aus mit dem neuen Produkt zwei Wege für den Transport von Gütern in den russischen Markt: über den lettischen Hafen Ventspils – die Scandlines-Verkehrsdrehscheibe (HUB) in den Baltischen Staaten – und Hanko in Finnland. Beide Häfen verfügen laut Scandlines über optimal ausgebaute Hinterlandanbindungen für den Straßen- und Schienenverkehr. Vom Rostocker Seehafen aus betreibt die Reederei Scandlines zudem drei weitere Verbindungen nach Dänemark, Schweden und Lettland mit bis zu 17 Abfahrten täglich.
Neuer Outsourcing-Chef
Der neue Outsourcing-Chef Michael Eberhardt war bis vor kurzem Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters TDS, Neckarsulm. Der Geschäftsbereich „Outsourcing Services“, dem er nun vorsteht, ist ebenso wie „Technology Services“ und „Consulting & Integration“ ein Teil von HP Services Deutschland. In seiner neuen Funktion berichtet Eberhardt an Edgar Aschenbrenner, Vice President HP Services und Geschäftsführer der Hewlett-Packard GmbH.
Michael Eberhardt (44) ist Maschinenbau-Ingenieur und startete seine Karriere bei der
Homag AG. 1989 wechselte er zu IBM Global Services und avancierte dort zum Service-Direktor für Baden-Württemberg und Bayern. Danach wechselte er auf eine internationale Position in Somers, New York. Bei TDS stieg Eberhardt im Jahr 2000 als Geschäftsführer Vertrieb für das Outsourcing-Geschäft ein. Innerhalb eines Jahres stieg er zum Vertriebs-vorstand auf und wurde einige Monate später zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. HP gehört zu den größten Outsourcing-Anbietern in Deutschland. Das Angebot reicht von der Übernahme der kompletten IT einer Organisation bis hin zur selektiven Übernahme einzelner Komponenten, etwa der Desktop-Umgebung.
Krawinkel Vertriebsleiter
Die Selected Services GmbH verstärkt ihr Team mit Uwe Krawinkel als Vertriebsleiter für das internationale Geschäft. Krawinkel übernimmt nicht nur die Vertriebsleitung, sondern auch die Verantwortung für die globale Ausrichtung des Unternehmens und das internationale Partnergeschäft mit neuen Technologie-, Beratungs- und Vertriebspartnern. Seit 2002 war Krawinkel für die newtron AG, einem Anbieter für Supplier Relationship Management Lösungen, tätig. Als Vertriebsleiter der Region Süd verantwortete er bei der newtron AG das Neukunden- und das Bestandskundengeschäft bei international tätigen Unternehmen.
Spiegel-Archiv kostenlos
Unter der Webadresse wissen.spiegel.de wird im Frühjahr 2008 das Archiv des Spiegel zugänglich gemacht. Alle Spiegel-Artikel seit der Gründung des Blattes im Jahr 1947 und die- Artikel von Spiegel Online werden kostenlos abrufbar sein. Nur die jeweils aktuelle Ausgabe bleibt kostenpflichtig. Der Service wird über die neue Plattform „Spiegel Wissen“ angeboten, für die die Spiegelnet GmbH und die Bertelsmann- Tochter Wissen Media Group ein Joint Venture gegründet haben. – Kurz nach der Bekanntgabe dieser Pläne kündigte das Magazin Focus an, dass sein Print-Archiv ab sofort unter www.focus.de/archiv kostenlos abrufbar ist.
Bohlin wird CEO
Derzeit ist Leif Bohlin als Head of Consulting bei dem Einkaufsspezialisten IBX tätig. Hans Ahlinder, bisheriger CEO und Mitgründer von IBX, bleibt noch in der Position, bis Bohlin ihn zum 1. Februar 2008 ablöst, teilte das Unternehmen mit. Thomas Neubauer ist weiterhin Senior Vice President MUDACH und Geschäftsführer der IBX Deutschland GmbH. „Hans Ahlinder hat den Aufsichtsrat um seinen Rücktritt als CEO gebeten, damit er sich privaten Geschäften und anderen Tätigkeiten außerhalb von IBX widmen kann. Herr Ahlinder hat das Unternehmen vor fast acht Jahren mitgegründet und maßgeblich dafür gesorgt, dass IBX heute zu den führenden europäischen Anbietern von effizienten Beschaffungslösungen gehört. Wir danken ihm für seine großartigen Leistungen und wünschen ihm für seine neuen Pläne alles Gute“, sagt Tuve Johannesson, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei IBX. Leif Bohlin ist Schwede und 40 Jahre alt. Er ist seit dem Jahr 2000 bei IBX tätig und zurzeit Head of IBX Consulting. Seit 2005 ist er Mitglied des IBX Managements. Davor hatte Bohlin mehrere Positionen bei IBX bekleidet, darunter die des Key Account Managers von einigen Topkunden der IBX. Bevor er zu IBX kam, fungierte er als Management Berater bei Booz Allen Hamilton und AT Kearney. Bohlin verfügt auch über Einkaufsexpertise in der Automobilbranche. IBX hat seinen Hauptsitz in Stockholm und Büros in Kopenhagen, Frankfurt am Main, Helsinki, Paris, Oslo und Oxford.
Einkauf bei Strabag
Ein gut organisierter Einkauf ist für jedes Unternehmen wichtig, aber für die hochflexible
Baubranche ganz besonders: Die Strabag AG beschäftigt beispielsweise rund 50.000
Mitarbeiter an 500 Standorten und unzähligen Baustellen in Europa. Der tägliche Bedarf umfasst Tausende Produkte vom Flipchart über den Schutzhelm bis zum Stahlträger. Die Materialien müssen nicht nur möglichst günstig eingekauft werden, sondern sie sollen auch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Und die Bestellung selbst muss möglichst schnell und unbürokratisch abzuwickeln sein. Diese Anforderungen wurden an die ePhilos AG aus Bremen herangetragen. mehr…
Großer IT-Park in Serbien
Nach Informationen der Bundesagentur für Außenwirtschaft entdecken immer mehr internationale IT-Firmen den Balkan-Staat Serbien und investieren dort. Die indische Embassy Group baut beispielsweise im nordserbischen Indjija (Vojvodina) einen 270 Hektar großen ITPark. In diesem soll ausschließlich Software entwickelt und produziert werden. Zu den künftigen Mietern sollen Microsoft und Hewlett Packard gehören. Das Vorhaben will der Balkan-Staat auf der CeBIT in Hannover vorstellen. Ende November eröffnete auch Intel eine Repräsentanz in Belgrad. IBM kündigte ebenfalls den Ausbau seines Engagements in Serbien an.




