Luftfrachtraten deutlich höher
Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen im zweiten Quartal 2011 um 25,6 % höher als im zweiten Quartal 2010. Wie das Statistische Bundes-amt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Preise im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem ersten Quartal 2011 um durchschnittlich 9,9 %. Zu dieser Entwicklung trugen maßgeblich erneut stark gestiegene Treibstoffzuschläge bei. mehr…
Importpreise Juli 2011: + 7,5 % zu Juli 2010
Der Index der Einfuhrpreise lag im Juli 2011 um 7,5 % über dem Vorjahresstand. Im Juni 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 6,5 % und im Mai + 8,1 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Einfuhrpreisindex im Juli 2011 gegenüber dem Vormonat Juni 2011 um 0,8 %. mehr…
Erzeugerpreise Juli 2011
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Juli 2011 um 5,8 % höher als im Juli 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Index gegenüber dem Vormonat Juni um 0,7 %. Damit lag der Index zum vierten Mal in Folge über dem höchsten Stand von vor der Wirtschaftskrise (Juli 2008). Danach waren die Erzeuger-preise bis Ende 2009 stark gefallen und befinden sich seitdem in einem kontinuierlichen Aufwärtstrend. mehr…
Kupferdiebstahl nimmt zu
Rohre, Kabel, Rinnen und Abdeckbleche werden von Wänden und Gebäuden abgerissen. Aus dachmontierten Klimaanlagen verschwinden Kuperwicklungen. Diebe haben es auf Kupfer in schwer absicherbaren Geländen abgesehen. Bei einem Kupferpreis von fast USD 10.000 je Tonne sehen die Täter hier eine lukrative Einnahmequelle. Zusätzlich entsteht durch die Demontage von Rohren und Kabel ein Schaden, der die Kosten des gestohlenen Kupfers überschreitet. mehr…
Importpreise Juni 2011
Der Index der Einfuhrpreise lag im Juni 2011 um 6,5 % über dem Vorjahresstand. Im Mai 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 8,1 % und im April + 9,4 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fiel der Einfuhrpreisindex im Juni 2011 gegenüber dem Vormonat Mai 2011 um 0,6 %. mehr…
Stahlindustrie: Verdoppelung der EEG-Kosten
Der Stahlindustrie droht nach den gegenwärtigen Plänen zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eine Verdoppelung der EEG-Kosten auf mindestens 400 Millionen Euro im Jahr. „Dies wäre nach den jüngsten Beschlüssen der EU zu den Emissionshandels-Benchmarks ein erneuter schwerer Schlag gegen den Stahlstandort”, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf. mehr…
Eisenerz um über 15% teurer als im März
Der Index der Einfuhrpreise lag im April 2011 um 9,4% über dem Vorjahresstand. Im März 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 11,3% betragen, im Februar 2011 lag sie bei + 11,9%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Einfuhrpreis-index im April 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,3%. mehr…
Umfrageergebnis: Rohstoffpreisabsicherung
In einer Blitzumfrage hatte die Kloepfel Consulting GmbH die Einkäufer mittelständischer Unternehmen befragt, wie diese auf die hohen Rohstoffpreise reagieren. Hier die Zusam-menfassung der Ergebnisse: Die steigenden Rohstoffpreise nehmen einen erheblichen Einfluss auf die Kosten im Einkauf. 91% der Teilnehmer sehen dieses als ein erhebliches Problem an. Dennoch haben 54 % der Befragten keine schriftlich festgelegte Risiko-management-Strategie. mehr…
Großhandelsumsatz im 1. Quartal 2011
Die deutschen Großhandelsunternehmen setzten im ersten Quartal 2011 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nominal 14,0% und real 4,9% mehr um als im ersten Quartal 2010. Der Großhandel mit Rohstoffen, Halbwaren und Maschinen (Produktionsverbindungs-handel), der ein Indikator für die Industrieproduktion und den Export ist, steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2011 nominal um 20,6% und real um 6,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Auch im Großhandel mit Konsumgütern (Konsumtionsverbindungshandel) lagen die Um-sätze nominal und real über denen des ersten Quartals 2010 (nominal + 5,8%, real +2,2%). Im Monat März 2011 wurde im Großhandel nominal 9,3% und real 0,6% mehr als im ent-sprechenden Vorjahresmonat abgesetzt.
Rohkupferpreise um 22,4% über Vorjahresniveaus
Der Index der Einfuhrpreise lag im März 2011 um 11,3% über dem Vorjahresstand. Im Februar 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 11,9% betragen, im Januar 2011 lag sie bei + 11,8%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Einfuhr-preisindex gegenüber Februar 2011 um 1,1%.
Im Bereich der Metalle und ihrer Rohstoffe war Eisenerz um 78,6% teurer als im März 2010, jedoch um 1,7% billiger als im Februar 2011. Für Nicht-Eisen-Metallerze mussten deutsche Importeure 18,8% mehr zahlen als im März 2010. Im Vergleich zu Februar 2011 kosteten sie jedoch 4,4% weniger. Die Importpreise für Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen lagen im März 2011 um 23,1% über dem Niveau des Vorjahresmonats, gegenüber Februar 2011 stiegen sie um 0,6%. Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug waren im März 2011 im Ver-gleich zum März 2010 um 21,8% teurer, verbilligten sich aber wie das importierte Basis-material gegenüber Februar 2011 (- 1,3%). mehr…
Großhandelspreise im Jahresvergleich +10,9%
Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag im März 2011 um 10,9% über dem Stand von März 2010. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es eine solch hohe Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr zuletzt im Oktober 1981 (+ 10,9% gegen-über Oktober 1980). Im Februar 2011 hatte die Jahresveränderungsrate + 10,8% betragen, im Januar 2011 lag sie bei + 9,4%. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2011 stiegen die Großhandelspreise im März 2011 um 1,3%. mehr…
Rohstoffe: Wann ist der richtige Kaufzeitpunkt?
Der falsche Zeitpunkt kann teuer werden im Rohstoffeinkauf: Auf den stark schwankenden Märkten können einzelne Tage darüber entscheiden, wie viel Geld die Unternehmen für Rohstoffe ausgeben müssen. Gerade in materialintensiven Branchen wie dem Metallbau oder der Verpackungsindustrie wirkt sich das erheblich auf das Unternehmensergebnis aus. Einkäufer müssen deshalb in kürzester Zeit den besten Zeitpunkt für den Kauf bewerten und entscheiden. Das geht nur durch eine realistische Einschätzung des erwarteten Preistrends. Häufig verlassen sich Einkäufer dabei auf Erfahrungswerte oder einzelne Vorhersageinstrumente. Mathematische Prognosemodelle und Chartanalysen sind eine wichtige zusätzliche Orientierungshilfe. Doch welche davon sind verlässlich? mehr…
Rohölimporte: Februar 2011
Im Februar 2011 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 6,8 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 3,8 % mehr als ein Jahr zuvor (6,6 Millionen Tonnen). mehr…
Preisentwicklung bei Rohstoffen und Energiekosten zwingt 3M zu Preisanpassungen
Die meisten Preise für Rohstoffe haben neue Höchststände erreicht. Durch ein starkes, globales Wachstum – vor allem im asiatisch/pazifischen Raum – kommt es zum Teil zu erheblichen Kapazitätsengpässen. Damit verbundenen sind auch Preissteigerungen bei Halb- und Fertigwaren. Die Energiekosten für eine fertigungsintensive Industrie steigen ebenfalls kräftig. Vor diesem Hintergrund sieht sich das Neusser Multi-Technologie-unternehmen 3M bei seinem gesamten Produktspektrum zu deutlichen Preisanpassungen zwischen 4 bis 9 Prozent gezwungen, in Extremfällen sogar mit Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. mehr…
EMI auf Rekordkurs – Einkaufspreise auf Allzeithoch
Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) ist im Februar 2011 auf den höchsten Stand seit seiner Einführung im April 1996 gestiegen. 62,7 Punkte unterstreichen den Höhenflug der deutschen Industrie. Aber: Zugleich schnellten die Einkaufspreise auf ein neues Allzeithoch (88,0). Grund: die lebhafte Verteuerung fast aller Rohstoffe und Vormaterialien. mehr…
Vorleistungsgüter um 7,6 Prozent teurer
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte ist im Januar gegenüber dem Vormonat Dezember 2010 um 1,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr lagen die Preise um 5,7 Prozent höher. Eine höhere Preisveränderung im Vorjahresvergleich hatte es zuletzt im Oktober 2008 mit plus 7,3 Prozent gegeben. mehr…
Engpässe bei Vormaterialien nehmen zu
Der saisonbereinigte Einkaufsmanager-Index (EMI) erreichte im Januar 2011 den Wert von 60,5 Punkten und notierte damit erneut signifikant höher als im langjährigen Mittel von 52,1. Bei vielen Unternehmen hat sich die Geschäftslage weiter verbessert, was sich in einem deutlichen Anstieg der Produktionsleistung, einem hohen Auftragsniveau und wachsenden Beschäftigungszahlen zeigte. Gleichzeitig kletterten jedoch die Einkaufspreise auf einen Rekordwert und signalisierten den stärksten Zuwachs seit Erhebung der EMI-Daten im April 1996. Der Teilindex sprang auf aktuell 80,8 (Dezember 2010: 74,2) Zähler. mehr…
Seefrachtraten um 77,5 Prozent höher
Der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt lag im Jahresdurchschnitt 2010 in Euro-Notierung um 77,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Der Index misst die Preisentwicklung der von den deutschen Unternehmen für Im- und Exporte in Anspruch genommenen Seeverkehrsleistungen in der Linienfahrt. mehr…
GLS hebt Paketpreise an
Die GLS-Gruppe erhöht zum 1. April 2011 die Preise im nationalen und internationalen Versand um durchschnittlich 3,8 Prozent. mehr…
Importe im Jahresverlauf um 12% teurer
Der Index der Einfuhrpreise lag im Dezember 2010 um 12,0 Prozent über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Oktober 1981 (+13,7% gegenüber Oktober 1980). Im November 2010 hatte die Jahresveränderungsrate +10,0 Prozent und im Oktober 2010 +9,2 Prozent betragen. Gegenüber November 2010 stieg der Einfuhrpreisindex um 2,3 Prozent. Importeure von Eisenerz zahlten beispielsweise 98,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. mehr…




