DHL: Aus für USA-Geschäft
Ende Januar 2009 stoppt die Deutsche Post World Net ihr Geschäft in den USA. Die Verluste im nationalen Luft- und Boden-Express-Geschäft in den USA zwingen DHL dazu, dieses Engagement aufzugeben.
DHL Express konzentriert sich künftig auf internationales Geschäft in den USA, aus dem rein inneramerikanischen Markt steigt das Unternehmen aus. Ab dem 30. Januar bietet der Konzern keine nationalen Luft- und Bodenprodukte mehr in den USA an.
Alle rein nationalen Sortierzentren werden von DHL Express USA geschlossen, und die Zahl der Niederlassungen wird von 412 auf 103 reduziert. Bei DHL Express in den USA werden 9.500 Arbeitsplätze eingespart, zusätzlich zu den 5.400, die bereits seit Anfang des Jahres abgebaut worden sind. Die Restrukturierung wird den Konzern voraussichtlich zusätzlich 1,5 Milliarden Euro kosten. Der gesamte Restrukturierungsaufwand wird sich auf drei Milliarden Euro über zwei Jahre belaufen. Die Verluste vor Einmalkosten aus dem DHL-US-Express-Geschäft werden im laufenden Jahr voraussichtlich 1,2 Milliarden Euro betragen. Für 2009 wird ein Minus von 692 Millionen Euro erwartet. Der Konzern will in sämtlichen Geschäftsbereichen bis Ende 2010 eine Milliarde Euro an Ausgaben einparen.
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