EMI bei 56 Punkten

27. September 2007 · Märkte ·  

Der „NTC/BME Einkaufsmanager-Index“ (EMI) notierte zum 24. Mal in Folge über der neutralen Wachstumsschwelle von 50. Im August sank der Index um 0.8 auf 56 Punkte. Darin spiegelt sich wider, dass die Zuwachsraten bei Auftragseingang und Beschäftigung leicht zurückgegangen sind. Der Teilindex Auftragseingang lag mit 57.2 deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 53.7 und weist laut BME robustes Wachstum aus. Die Nachfrage nach deutschen Industrieerzeugnissen war vor allem in China groß. Der Preisanstieg verlangsamte sich im August deutlich und war so niedrig wie seit 17 Monaten nicht mehr. Grund dafür waren niedrige Preise bei Vormaterialien, vor allem Metalle. Teurer wurden vor allem Öl und Energie. Insgesamt erhöhten die Unternehmen die Einkaufs-mengen und sie bauten die Vormateriallager weiter ab. Die Unternehmen weiteten im August die Produktion deutlich aus. Kapazitätsengpässe bei den Lieferanten führten zu einer Verlängerung der Lieferzeiten. Der Einkaufsmanager-Index basiert auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern und Geschäftsführern aus der verarbeitenden Industrie in Deutschland. Der Index erscheint unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME).

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