Russland: Energieprodukte dominieren

4. Juni 2008 · Länder ·  

Erdöl und Erdgas standen im Jahr 2007 mit einem Wert von 20,0 Milliarden Euro an der Spitze der deutschen Einfuhrgüter aus der Russischen Föderation. Dies teilte das Statistische Bundesamt anlässlich des Besuchs des Präsidenten der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, am 5. Juni 2008 in Deutschland mit. Die beiden Energieträger machten rund 69 Prozent der deutschen Einfuhren aus der Russischen Föderation in Höhe von 28,8 Milliarden Euro aus. An zweiter Stelle folgten Metalle und Halbzeuge mit einem Anteil von 15 Prozent.

Deutsche Unternehmen lieferten 2007 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 28,2 Milliarden Euro in die Russische Föderation. An erster Stelle wurden Maschinen (25 Prozent) in das Land am Ural geliefert, gefolgt von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugteilen (17 Prozent) sowie chemischen Erzeugnissen (11 Prozent). Gegenüber 2006 stiegen die deutschen Ausfuhren in die Russische Föderation um 20,6 Prozent.

Der deutsch-russische Außenhandel war auch im ersten Quartal 2008 weiterhin im Aufwind. So wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 8,4 Milliarden Euro eingeführt. Der Wert der Ausfuhren im ersten Quartal 2008 betrug 7,5 Milliarden Euro. Damit wurden gegenüber dem ersten Quartal 2007 sowohl bei den Einfuhren mit 29,9 Prozent (bedingt durch die hohen Einfuhrpreise von Erdöl und Erdgas), als auch bei den Ausfuhren (+ 25,4 Prozent) deutliche Steigerungen erzielt.

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