Fokus auf Innovationen im Einkauf
Der BME-Fachkongress, der sich über beide Messetage der e_procure & supply erstreckt, steht in diesem Jahr unter dem Leitgedanken „Modernes E-Procurement: Vorsprung durch Innov@tion“. Den Fachbesuchern wird ein interssanter Mix aus Praxisbezug und Forschungsstand geboten. Als Referenten konnten Verantwortliche aus Industrie und Wirtschaft sowie Lehrstuhlinhaber renommierter Hochschulen gewonnen werden.
In den Plenarvorträgen, Praxisforen und Intensiv-Workshops können sich Einkäufer über die aktuellsten Entwicklungen der Branche informieren. Als einer der Key Note Speaker konnte Dr. Ulrich Piepel, Leiter Konzerneinkauf/Corporate Procurement der RWE Systems AG, Dortmund, gewonnen werden. Unter dem Titel „Höchste Einkaufsperformance durch moderne IT-Tools“ konkretisiert er die Möglichkeiten und frei werdenden Kapazitäten, die durch die Einführung automatisierter Einkaufsprozesse entstehen können. Barbara Lechner, Senior Director Corporate Logistics Supply Chain Planning & Processes, Fujitsu Siemens Computers GmbH, Augsburg, und zweite Key Note Speakerin, geht der Frage nach, ob eine ununterbrochene Beschaffungskette auf elektronischem Wege in der Praxis tatsächlich umsetzbar ist („Die e-Supply Chain – Fiktion oder Wirklichkeit?“). Prof.Dr. Martin Bichler, Inhaber des Lehrstuhls für Internetbasierte Geschäftssysteme an der Technischen Universität München wird zum Thema “Mehrgüterauktionen in der betrieblichen Praxis” referieren. Er zeigt die Problemstellungen auf, aber auch die Potenziale von Büdelangeboten und nicht zuletzt erfolgreiche Anwendungsbeispiele und Feldstudien. Der Vortrag zum Procurement Event Management (PEM) von Dipl.-Ing. Dr. Sabine Bäck von der Fachhochschule Joanneum, Kapfenberg, Österreich, stellt ein neues Modell zur nachhaltigen Steigerung von Effektivität und Effizienz im Einkauf vor. Der Kongress steht unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre an der Universität Würzburg. Das vollständige Kongressprogramm ist im Internet einsehbar.
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