Innovationssprung schafft neue Produktgeneration

7. August 2017 · Lieferanten, Technologie, Unternehmen, Zuliefermarkt ·  

IPR – Intelligente Peripherien für Roboter hat etwas erfunden, das auf der Welt bislang einzigartig ist. Es handelt sich dabei um die erste Fahrachse, deren Grundkörper aus Verbundbeton und nicht aus Metall gefertigt ist. Diese Produktinnovation bringt nur Vorteile: Sie ist kostengünstig, benötigt eine geringe Aufstellfläche, ist nachhaltig, leise, verwindungs-steif und schwingungsarm. Weiterer Pluspunkt ist die Wahlmöglichkeit zwischen Flachführung oder Profilschienenführung. Eine Patentanmeldung für die neue Verbundbeton-Fahrachse ist eingereicht. Die Innovation schafft eine völlig neue Produktgeneration im Markt für Fahr-achsen und wird die Maßstäbe neu definieren.

Zunächst startet IPR seine neue Produktklasse mit der RC-1000, die aus hochwertigem Verbundbeton gegossen ist. Mit einer maximalen Tragkraft von 15.000 Newton und einer maximalen Momentbelastung von 22.000 Newtonmetern ist das neue Modell für viele Industrieroboter geeignet: z. B. ABB IRB2600 und IRB4600, FANUC M20 und M710, KUKA KR16, KR30 und KR60 sowie Stäubli TX2-90 und RX160. Die Wiederholgenauigkeit liegt bei +/- 0,1 Millimetern und die RC-1000 verfährt mit einer maximalen Geschwindigkeit von 3 Metern pro Sekunde und einer Beschleunigung von 4 Metern pro Sekunde im Quadrat.

Dank eines Grundkörpers aus Verbundbeton steht die neue Fahrachse von IPR gegenüber Modellen aus Metall dem Markt zu deutlich geringeren Kosten zur Verfügung. Die kompakte Bauweise der RC-1000 mit innenliegender Energieführungskette bietet alle Funktionalitäten einer herkömmlichen Fahrachse und verringert den Platzbedarf beträchtlich. Die benötigte Aufstellfläche für die Verbundbeton-Achse ist über 45 Prozent geringer gegenüber bestehenden Modellen. Dadurch passt die neue Achsengeneration auch in Anlagenkonzepte mit geringer verfügbarer Fläche. Zudem hinterlässt Verbundbeton im Vergleich zu Metall einen deutlich kleineren CO2-Fußabdruck: circa 75 Prozent CO-2-Einsparung und 90 Prozent weniger Energieaufwand im Vergleich zu einem Fahrachsengrundkörper aus Stahl. Auch ist Verbundbeton verwindungssteif, das heißt gerade die dynamischen Bewegungen eines Roboters führen zu einer geringeren Durchbiegung der Fahrachse. Außerdem ist die RC-1000 silikonfrei und kann so auch problemlos in Spezialbereichen wie Lackierereien einge-setzt werden.

Bild: Weltneuheit: 1. Fahrachse aus Verbundbeton; Foto: IPR – Intelligente Peripherien für Roboter GmbH

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