Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards


Das am 1. August 2017 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Köln, Hagen und Leipzig eröffnete und mit 5,9 Millionen EUR geförderte Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum eStandards wird vermitteln, was Standards für die nachhaltige Digitalisierung von und für mittelständische Unternehmen bedeuten. Hauptanliegen des neuen Kompetenzzentrums ist es, kleine und mittlere Unternehmen und Handwerksbetriebe mithilfe von eStandards bei ihrer eigenen Transformation zu begleiten. Zwar erleben diese Unternehmen seit vielen Jahren, dass eine durchgängige digitale Prozessintegration entlang der Wertschöpfungskette fehlt und wie abhängig sie von einzelnen IT-Lösungsanbietern sind. Jedoch stellen die für eine erfolgreiche Digitalisierung wichtige Implementierung und Anwendung offener Standards viele vor große Herausforderungen.

Getragen wird das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards von einem Zusammen-schluss der Partner der HAGENagentur Ges. für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Tourismus mbH, des Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH, des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) Sankt Augustin und des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie IMW unter der Konsortialführerschaft von GS1 Germany. In deren Haus ist die Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums in Köln unter der Leitung von Bettina Bartz angesiedelt.

„Während der dreijährigen Projektlaufzeit wollen wir den Einsatz der verschiedensten Standards in zahlreichen Umsetzungsprojekten demonstrieren“, erläutert Geschäftsstellen-leiterin Bettina Bartz, die als GS1 Senior Projektmanagerin vielseitige Erfahrung in der Projektleitung mitbringt. „Drei regionale Offene Werkstätten, eine mobile und eine virtuelle überregionale Werkstatt laden kleine und mittlere Unternehmen ein, sich einzubringen, weiterzubilden und zu erproben,“ so Bartz weiter. Im Fokus steht die inner- und über-betriebliche Standardisierung einschließlich Usability, Nachhaltigkeit und neuer Geschäfts-modelle. Mit umfangreichen Transferhilfen, Vernetzungs- und Dialogformaten, Qualifi-zierungsangeboten sowie spezifischen webbasierten Tools entstehen zahlreiche Angebote, die im Rahmen regionaler und bundesweiter Öffentlichkeitsarbeit kommuniziert werden.

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