Rotes Gold in Hamburg
Der größte Kupferproduzent Europas bekommt einen neuen Namen. Die Norddeutsche Affinerie AG, Hamburg, und die Cumerio dokumentieren damit auch nach außen ihren Zusammenschluss. Das Unternehmen soll künftig Aurubis heißen.
Aurubis ist der aus dem Lateinischen abgeleitete Begriff für „rotes Gold“. Bleiben soll das bekannte Logo der Norddeutschen Affinerie AG (NA), das blaue Dreieck. Die handels- rechtliche Umbenennung wird erst nach dem offiziellen Beschluss der Hauptversammlung am 26. Februar 2009 erfolgen. Bis dahin wird auch die Aktie weiterhin unter Norddeutsche Affinerie AG notiert werden. Dr. Bernd Drouven, Vorstandsvorsitzender der AG, bekräftigte, dass scih mit dem neuen Namen die größere internationale Bedeutung des Unterneh- mens ausdrücken werde. „Der Name steht für das, was uns verbindet und stark macht, unsere gemeinsame Leidenschaft für Kupfer“, sagte Drouven im Blick auf die Zusammenführung des deutschen Kupferproduzenten mit Cumerio.
Bestes Jahresergebnis der Unternehmensgeschichte
Die NA konnte ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2007/08 deutlich steigern und erreichte damit das beste Jahresergebnis in ihrer 142jährigen Unternehmensgeschichte. Das vorläufige Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich auf 341 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 251 Millionen Euro. Die Ergebniszahlen enthalten positive Einmal- und Bewertungs- effekte in Höhe von rund 73 Millionen Euro, von denen der wesentliche Anteil aus dem Abbau von Metallvorräten bei der Norddeutschen Affinerie AG resultiert. Mit einem Anstieg von 30 Prozent erreichte der Umsatz 8,385 Milliarden Euro (Vorjahr 6,469 Milliarden Euro). Ein wesentlicher Anteil an den Ergebnis- und Umsatzzahlen stammte auch aus der Vollkonsolidierung von Cumerio N.V./S.A. (Cumerio) ab 1. März 2008 sowie aus den hohen Commoditypreisen und der Metallknappheit.
„Aufgrund dieses ausgezeichneten Ergebnisses werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 26. Februar 2009 eine Dividende in Höhe von 1,60 Euro pro Aktie vorschlagen“, kündigte Dr. Bernd Drouven an. Im Vorjahr hatte diese bei 1,45 Euro je Aktie gelegen.
Bild: Standort der NA in Hamburg aus der Luft gesehen
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