Schmiede für Supply Chain Innovationen

9. Februar 2018 · Märkte, Unternehmen ·  

Tradeshift, die weltweit größte Handelsplattform für Unternehmen, hat seine Innvations-schmiede Tradeshift Frontiers offiziell gestartet. Frontiers ist als Innovation Lab und Inkubator auf die Erforschung und Transformation von Unternehmensnetzwerken, Lieferketten und globalem Handel durch Technologien wie künstliche Intelligenz, Distributed Ledger und das Internet der Dinge ausgerichtet. Die Initiative wird auch Partnerschaften und die Geschäftsentwicklung von Tradeshift weiter vorantreiben.

„Unser Ziel ist klar und simpel: Wir wollen den B2B-Commerce und die globalen Supply Chains in den nächsten fünf Jahren maßgeblich mitgestalten“, erklärte Gert Sylvest, Mitbegründer von Tradeshift und General Manager von Frontiers. „Wir werden neue Technologien aktiv nutzen, um den Handel integrativer, stärker, transparenter und nachhaltiger zu gestalten.“

Offen für Unternehmen jeder Größe
Viele Technologieunternehmen betreiben Forschungs- und Entwicklungszentren, deren Türen für alle anderen verschlossen bleiben. Tradeshift hat sein Lab so strukturiert, dass damit ein globaler und dezentraler Wissensaustausch gefördert wird und es Partnern aus allen Bereichen offensteht. Die offene, netzwerk- und ökosystemorientierte Philosophie von Tradeshift ist für dieses Vorhaben von wesentlicher Bedeutung.

„Mit Frontiers wollen wir das Potenzial dieser Technologien jedem Unternehmen innerhalb unseres Netzwerkes zur Verfügung stellen – ungeachtet seiner jeweiligen Größe oder Rolle innerhalb der Supply Chain“, sagt Gert Sylvest. „Damit bieten wir auch kleinen Unternehmen und deren Handelspartnern Mehrwert, um ihnen eine gleichberechtigte Basis gegenüber den Unternehmen zu schaffen, die gegenwärtig die digitalen Lieferketten dominieren.“

Blockchain im Fokus
Das Thema Blockchain gehört zu den ersten Schwerpunkten der Frontiers Lab-Initiative. Vergangenen Oktober hat sich Tradeshift bereits dem Hyperledger-Projekt als ein leitendes Mitglied angeschlossen. Die Zusammenarbeit wird den Brückenschlag zwischen Blockchains und der Tradeshift-Plattform vollziehen und dazu beitragen, den Nutzen dieser Technologie in der gesamten Branche zu steigern. Im Handel ist jede Interaktion zwischen den Geschäftspartnern stets eine Frage von Vertrauen und Transparenz.

„Die Anwendungen, an denen wir mit Frontiers arbeiten, decken eine Vielzahl unterschiedlicher Themen innerhalb der Supply Chain ab – wie beispielsweise Finanzierung, Liquidität und Transparenz“, sagt Gert Sylvest. „Es besteht also erhebliches Potenzial, das weit über Kryptowährungen hinausgeht.“

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