SRM-Barometer – Was kommt nach der Krise?
CSC hat ein Supplier-Relationship-Management (SRM)-Barometer veröffentlicht. Im Auftrag von CSC befragte das Marktforschungsunternehmen TNS Sofres 80 Beschaffungs- und Logistikmanager europäischer Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern in Deutsch- land, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien, Portugal, Belgien und Luxemburg.
Die Ergebnisse zeigen laut CSC, dass Unternehmen mit dem Zerfall klassischer Wert- schöpfungsketten ihre Beschaffungsprozesse sowie die Beziehungen zu ihren Kunden und Zulieferern grundlegend überdenken und optimieren müssen.
Für fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (61 Prozent) ist die Kostensenkung nach wie vor ein zentraler Aspekt für ihr Lieferanten- und Beschaffungsmanagement. Daneben kristallisierten sich im SRM-Barometer von CSC drei weitere wichtige Trends heraus: Unternehmen arbeiten derzeit vor allem an der Optimierung ihrer Beschaffungsprozesse (58 Prozent), einer nachhaltigen Ressourcennutzung (57 Prozent) sowie an einer besser abgestimmten Zusammenarbeit mit ihren strategischen Zulieferern (55 Prozent). Bei all dem ist die IT für 85 Prozent der Verantwortlichen übergreifend ein wichtiger Treiber, mit dem sie ihre Beschaffung professioneller gestalten können.
Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen plant in den kommenden zwei Jahren Investitionen in Reporting-Instrumente (52 Prozent) für eine IT-gestützte Dokumentation von Geschäftsprozessen sowie Tools für ein verbessertes Sourcing (51 Prozent). Ebenso wollen die befragten Entscheidungsträger in Vertragsmanagementlösungen (50 Prozent) investieren. Die Befragten setzen zudem vor allem auf interne Instrumente wie Intranet oder Community-Netzwerke (57 Prozent), um ihren Einkauf zu koordinieren. 46 Prozent der befragten Unternehmen nutzen E-Sourcing-Tools.
Ein weiterer wichtiger Trend ist die gezielte Unterstützung strategischer Lieferanten. Für 61 Prozent der befragten Unternehmen ist dies eine wichtige Aufgabe, um die Nachwirkungen der Wirtschaftskrise zu bewältigen und Lieferengpässe zu vermeiden. 81 Prozent der Befragten arbeiten nun gemeinsam mit ihren Zulieferern daran, die Zusammenarbeit zu stärken.
Die Ergebnisse der Studie sind online verfügbar:
SRM-Barometer – Was kommt nach der Krise?
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