Stabilisierung der Hotelpreise
Das Hotelpreis-Barometer des Online-Hotelreservierungsdienstes hotel.de zeigt eine spürbare Tendenz zur Stabilisierung der Übernachtungspreise.
In dem Barometer vergleicht der Hotelvermittler seine über vier Millionen Hotelpreisanfragen im Februar 2010 mit den Werten aus dem Vormonat sowie aus vergleichbaren Vorjahreszeiträumen.
Zwar lagen die Preise im Februar 2010 bis auf wenige Ausnahmen nach wie vor unter denen des Februars 2008, also einem Vergleichsmonat aus Vorkrisenzeiten, doch erholten sich die Zimmerpreise im vergangenen Monat und liegen nun zumindest in rund der Hälfte der betrachteten Städte wieder über dem Krisen-Februar 2009.
Diese Aufwärtsentwicklung gilt für Deutschland, aber auch in Europa und weltweit zeigt die Zimmerpreis-Entwicklung in einigen Metropolen wieder nach oben. Die Rankings des hotel.de-Hotelpreisbarometers für den Monat Februar 2010 zeigen jeweils den durchschnittlichen Hotelpreis pro Nacht und Zimmer in Euro über alle Hotel- und Zimmerkategorien hinweg.
In einer Gegenüberstellung zu Vorkrisenzeiten, hier also Februar 2010 zu Februar 2008, haben es nur Mannheim und Bremen geschafft, die Preise sogar leicht zu erhöhen. Alle anderen deutschen Topdestinationen liegen von den einstigen Höchstpreisen noch deutlich entfernt. Die größten Preisrückgänge seit Krisenbeginn haben die Städte Düsseldorf (-21,12%), Duisburg (-19,35%) und Bielefeld (-16,96%) zu verzeichnen. Mannheim ist mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 99,71 € teuerste Hotelstadt in Deutschland, gefolgt von Nürnberg (96,74 €) und München (93,67 €). Am günstigsten hingegen schläft man in Leipzig (68,22 €) und Wuppertal (66,55 €).
Der seit Januar verringerte Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen zeigt laut hotel.de bislang keine spürbare Auswirkung auf die Zimmerpreise in der deutschen Hotellerie.
Die Entwicklung im einzelnen: Hotelpreis-Barometer Februar 2010
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