Betrugsserie bei Handelsplattform Alibaba

22. Februar 2011 · Beschaffungsprozess, Länder, Unternehmen ·  

David Wei, Chief Executive Officer von Alibaba.com, hat gestern seinen Rücktritt bekannt gegeben. Auf der chinesischen Handelsplattform haben über zwei Jahre hinweg mindestens 2.326 Lieferanten systematisch betrogen. mehr…

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Alibaba: Der Mega-Marktplatz

18. April 2008 · Unternehmen ·  

Rund 1,49 Milliarden Dollar erzielte Alibaba.com bei einem der spektakulärsten Börsengänge, die ein Unternehmen hingelegt hat. Die Alibaba-Aktien waren 257 Mal überzeichnet. Anleger fuhren beim größten IT-Börsengang seit Google im November 2007 einen enormen Zeichnungsgewinn ein. Seitdem gehört die erst 1999 von dem chinesischen IT-Star Jack Ma gegründete Firma zu den ganz großen Namen im Internet-Business. Die Alibaba.com Limited aus Hongkong hat es in kurzer Zeit geschafft, ein international erfolgreiches E-Commerce-Geschäftsmodell zu etablieren. Vor wenigen Wochen wurde Alibaba von dem US-Wirtschaftsmagazin „Fast Company“ in die Gruppe der 50 innovativsten Unternehmen gewählt. Als einzige chinesische Company schaffte es Alibaba.com sogar in die Top 10. Ausgezeichnet wurde die Firma dafür, dass sie den elektronischen Handel auf besonders einfache Weise möglich macht. Über die Webseite können Anbieter und Käufer von Waren weltweit in Kontakt kommen und Geschäfte abschließen. Für Millionen von kleinen und mittelgroßen Unternehmen eröffnen sich damit neue Chancen. Es wird möglich, auf einem weltweiten Marktplatz tätig zu werden. Der geographische Standort, Distanzen oder Sprachunterschiede spielen keinerlei Rolle. Dabei ist die B2B-Plattform längst nicht nur auf Kleinstunternehmen ausgerichtet. So hat Alibaba beispielsweise im Dezember 2007 den US-Giganten General Electric (GE) von seinem Konzept überzeugen können. GE nutzt das System für Global Sourcing und Online-Marketing. General Electric will auf der einen Seite über diesen Weg neue Qualitätsanbieter als Lieferanten aus China gewinnen. Auf der anderen Seite sollen auch die eigenen Produkte und Services von GE über die Online-Plattform vermarktet werden. Mehr als 24 Millionen Mitglieder aus 200 Ländern können über Alibaba angesprochen werden. Zu den weiteren großen Unternehmen, die das System für die Beschaffung nutzen, gehören nach den Informationen des Plattformbetreibers beispielsweise P&G, Home Deport, Siemens, Samsung und Haier. – Im Oktober 2007 eröffnete Alibaba.com das erste Büro in Europa. Als Standort wurde Genf in der Schweiz ausgewählt. Die Zielgruppe sind mehr als 19 Millionen kleine und mittlere Unternehmen, die in Europa tätig sind. Die Erfolgsgeschichte des B2B-Händlers passt in die enorme Entwicklung, mit der chinesische Unternehmen international expandieren. Hongkongs Außenhandelssektor stürmt von einem Rekord zum nächsten. Für 2007 zeichnet sich ein Wert von über 700 Milliarden Dollar ab. Exportiert werden dabei vor allem Konsumwaren „made in China“ nach Europa, Nordamerika und Japan. Die Volksrepublik China hat eine rasante wirtschaftliche Entwicklung genommen. Dabei hat Hongkong nicht an Bedeutung eingebüßt. Im Gegenteil konnten die zahlreichen Export- und Importfirmen der Stadt ihre Chancen nutzen und haben die Metropole zu einem der bedeutendsten Handelsplattformen Asiens ausgebaut.

www.alibaba.com

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