Neuer BDI-Außenwirtschafts-Report

21. September 2010 · Konjunktur, Länder ·  

Der BDI erwartet ein Exportwachstum von mehr als zehn Prozent im laufenden Jahr. Im ersten Halbjahr 2010 waren es sogar über 17 Prozent. Laut BDI-Außenwirtschafts-Report zeigt die Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen nach der Krise, wie stark ausländische Kapitalgeber den Standort Deutschland schätzen. Die Investitionen von Ausländern in Deutschland legten 2009 um 45 Prozent zu – entgegen dem weltweiten Trend von minus 37 Prozent. mehr…

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BDI hebt Exportprognose an

21. Juni 2010 · Konjunktur ·  

„Der BDI hält für das Jahr 2010 ein Exportwachstum von acht Prozent für wahrscheinlich.“ Dies sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf bei der Vorstellung des neuen BDI-Außenwirtschafts-Reports. „Der deutsche Exportmotor ist wieder angesprungen. Jetzt appelliert die Wirtschaft für ein entschlossenes Vorgehen der G8- und G20-Staaten zur Regulierung der Finanzmärkte und gegen Wettbewerbsverzerrungen bei ihrem bevorstehenden Treffen in Kanada.“ mehr…

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Thumann warnt vor Schwarzmalerei

4. Dezember 2008 · Märkte ·  

thumann.jpg„Sicher wird die globale Nachfrageschwäche auch in Deutschland Spuren hinterlassen. Aber ich warne vor zu viel Schwarzmalerei. Sehr viele Unternehmen erfreuen sich nach wie vor einer guten Beschäfti- gung.“ Das sagte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann am 2. Dezember anlässlich einer gemeinsam von BDI, der amerikanischen Handelskammer EU und der US-Botschaft vorgestellten neuen Studie über Deutschland und die Globali- sierung. „Die Öffentlichkeit darf die Spirale der Kassandra-Rufe aus Lust an der Dramatik nicht dauernd hochschrauben. Sonst reden wir uns selbst nur tiefer in die Krise”, so Thumann.

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Abschwung ist keine Rezession

24. September 2008 · Märkte ·  

thumann.jpg„Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Abschwung. Von einer Wirtschaftskrise oder einer Rezession kann jedoch keine Rede sein.“ So bewertet BDI-Präsident Jürgen R. Thumann (Bild) die aktuellen Ergebnisse des ifo-Geschäftsklima-Index.

„Die deutsche Industrie verfügt noch immer über hohe Auftragsbestände, die Kapazitäten sind weiterhin noch gut ausgelastet“, betonte Thumann. „Natürlich können wir nicht die Augen davor verschließen, dass die Auftragspolster allmählich abschmelzen und die Produktion an Dynamik verliert. Dennoch gibt es keinen Grund schwarzzumalen. Bei der deutschen Industrie verhält es sich wie mit einem schweren Hochseedampfer. Er liegt stabil im Wasser, auch in stürmischen Zeiten und hat einen langen Bremsweg“, so der BDI-Präsident. Für das laufende Jahr sei immer noch eine recht ordentliche Wirtschaftsdynamik zu erwarten.

2009 müsse dagegen mit einer signifikanten Verlangsamung des Wachstums gerechnet werden, so Thumann. „Trotz der Zuspitzung der Entwicklung an den Finanzmärkten sollte die Politik nicht in Aktionismus verfallen, sondern eine konsequent auf Wachstum und Beschäftigung ausgerichtete Wirtschaftspolitik verfolgen. Konjunkturprogramme sind Strohfeuer, bewirken wenig und hinterlassen nur einen Haufen Asche“, warnte der BDI-Präsident.

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