Wasserhydraulischer Antrieb

16. Mai 2008 · Technologie ·  

Aus der Natur werden immer häufiger auch für technische Systeme die Grundlagen entwickelt. Robuste Materialverbünde, effektive Haftsysteme oder hochempfindliche Sensoren: Vorbild dafür können beispielsweise die extrem stabilen Bambushalme, Klebzungen von Insekten oder das Ortungssystem von Fledermäusen sein. Auf der Hannover Messe wurden auf dem Themenstand Bionik viele Innovationen gezeigt, die deutlich machen, wie leistungsfähig die natürlichen Systeme arbeiten. Biologische Systeme zeigen häufig unter den Erfordernissen ihrer Umwelt hocheffiziente Lösungen, die mit einem Minimum an Energie und Material erreicht werden und entstehende Stoffe vollständig in einen natürlichen Kreislauf zurückführen. Das Wort Bionik setzt sich aus den Begriffen Biologie und Technik zusammen. Bionik als wissenschaftliche Disziplin befaßt sich mit der technischen Umsetzung von Konstruktions-, Verfahrens- und Entwicklungs-prinzipien biologischer Systeme. Wasserhydraulisch betriebene Quallen und Fische geben ein Vorbild für intelligente und energieeffiziente Antriebstechnik von morgen. Der Hersteller Festo präsentierte bereits die künstliche Qualle.

www.biokon.net

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