Fest wie Stahl und formbar wie Kunststoff

5. April 2011 · Technologie ·  

Metallschmelzen, die beim Abkühlen nicht kristallisieren, sondern zu metallischem Glas erstarren, haben faszinierende Eigenschaften: Sie sind fest wie Stahl, dabei hoch elastisch und formbar wie Kunststoffe. Ralf Busch, Professor für metallische Werkstoffe an der Saar-Universität, und sein Team experimentieren mit unterschiedlichen Metall-Legierungen, um Werkstoffe mit idealen Eigenschaften zu entwickeln. mehr…

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Europäer recyceln immer mehr Glas

Europa hat ein neues Rekordhoch beim Recycling von Glasverpackungen erreicht: 67 Prozent des Altglases wurden nach Angaben der Europäischen Behälterglas Vereinigung FEVE im Jahr 2009 wiederverwertet. Rund 25 Milliarden Glasflaschen und -behälter fanden den Weg in die Sammelcontainer. Dieses Wachstum bestätigt den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre. mehr…

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Volle Auftragsbücher

16. Mai 2008 · Märkte, Messen ·  

Der Verpackungsverbrauch der Deutschen pendelt seit Jahren relativ konstant zwischen 15 und 16 Millionen Tonnen pro Jahr. Auf Platz 1 der gefragtesten Verpackungsmaterialien liegt Papier (6,75 Millionen Tonnen), gefolgt von Glas (2,86 Millionen Tonnen) und Kunststoff (2,6 Millionen Tonnen). Weißblech liegt auf Platz 5 mit 525.800 Tonnen. Feinblech und Stahl folgen auf Platz 6 mit 281.700 Tonnen. Vor allem für Konserven- und Getränkedosen kommt Weißblech zum Einsatz. Mehr als die Hälfte des in Deutschland hergestellten und verarbeiteten Weißblechs wird von der Lebensmittelindustrie dafür verwendet. Verschlüsse und Verpackungen für die chemisch-technische Industrie machen zwei weitere große Bereiche aus. Der restliche Teil des Weißblechs kommt in der Herstellung von Aerosoldosen zum Einsatz. Aluminium wird in der Verpackungsindustrie seit einigen Jahren verstärkt verwendet. mehr…

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Verpackungsbrache wächst

22. November 2007 · Märkte ·  

Schauen Sie sich doch einmal ihre Umgebung an. Finden Sie einen Gegenstand, der im Laufe seines Produktlebens noch nie verpackt war? Fast jeder Artikel, ob Füllfederhalter, Schreibtischleuchte oder selbst der Firmenwagen vor dem Bürofenster war schon einmal oder mehrfach verpackt. Dementsprechend vielfältig, groß und bedeutend ist die Verpackungsindustrie. In Deutschland ist sie mit ungefähr 400.000 Beschäftigten der fünftgrößte Industriezweig. 2006 wuchs die mengenmäßige Produktion an Packmitteln um fünf Prozent auf 17,6 Millionen Tonnen an. Der Wert lag mit 27,6 Milliarden Euro sogar um knapp neun Prozent über dem des Vorjahres. mehr…

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„Millionen werden verschenkt“

22. November 2007 · Märkte ·  

Trotz einer angespannten Situation verschenkt die deutsche Glasindustrie im Einkauf nach wie vor Millionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfer von RölfsPartner, Düsseldorf. Offenbar unbeobachtet werden für Dichtstoffe, Trockenmittel, Verpackungen, Frachten und anderes mehr zu hohe Preise gezahlt. Die Studie „Branchenfokus Glas: Gewinne einkaufen“ zeigt, wie sehr sich eine Optimierung der Einkaufskosten im Ergebnis auszahlt. Durch das konsequente Management von Beschaffungsprogrammen (gezielte Änderung von Spezifikationen und Qualitäten, Standardisierung und Einrichten von Baukastensystemen), Lieferanten (differenzierte Verfolgung von Kooperations-und Konfrontationsverhalten, Intensivierung des Wettbewerbs über die strategische Positionierung von Herstellern und Händlern/Importeuren und über den richtigen Mix aus nationalen und internationalen Bezugsquellen) sowie Preisen und Konditionen (globale Preisbenchmarks, Preissteuerung und Preistransparenz über modularen Aufbau von Produktpreisen, Steuerung der Wirkungsrichtung unterschiedlicher Konditionenarten, Verbesserung der Verhandlungssystematik) und mit Unterstützung einer schlagkräftigen Einkaufsorganisation lassen sich GuV-wirksame Einsparungen von bis zu acht Prozent bezogen auf die Einkaufskosten realisieren, so die Schätzung der Experten aus Düsseldorf. „Für die deutsche Glasindustrie ist es von strategischer Bedeutung, die Unternehmensergebnisse zu verbessern, möchte sie nicht von internationalen Wettbewerbern abgelöst werden. Bis zu acht Prozent lassen sich im Einkauf sparen – Geld, das die Industrie bitter nötig hätte“, sagt der Autor der Studie, Klaus-Martin Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für das Kompetenzteam Effizienz- und Kostenmanagement bei RölfsPartner. Der Glasmarkt in Deutschland entwickelt sich nach Jahren des Rückgangs insgesamt wieder positiv. Der deutsche Glasverpackungsmarkt ist nach den Zahlen der Saint-Gobain Oberland AG gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um mehr als vier Prozent gewachsen. Durch die hohe Nachfrage unter anderem auch in Russland und der Ukraine wachsen die Glasmärkte nach wie vor stark, so dass die Kapazitäten der Hersteller wieder voll ausgelastet sind. Die Lagerbestände sind sogar auf einem historischen Tiefstand.

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