IDC kommentiert ILOG-Übernahme durch IBM

30. Juli 2008 · Unternehmen ·  

Am 28. Juli 2008 hat IBM bekannt gegeben, ILOG mit Hauptsitz in Paris übernehmen zu wollen. Die Analysten von IDC sehen in dem Deal einen intelligenten Schachzug. mehr…

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IT-Einkauf: Grüne Strategie für IT

27. März 2008 · Märkte ·  

Das IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit (BA) macht Ernst mit Green IT. Es hat ein System zur gezielten Abschaltung und Aktivierung der Arbeitsplatz-PC entwickelt. Dieses soll bis Mitte April 2008 in allen Dienststellen der BA eingeführt werden. Mit mehr als 150.000 PC-Arbeitsplätzen ist die BA eine der großen IT-Landschaften in Deutschland. In dem neu geschaffenen System überprüfen die PC selbstständig ihren individuellen Betriebszustand und schalten sich ausserhalb der üblichen Bürozeiten nach Möglichkeit ab. Die BA hat berechnet, dass sie damit ihren Energieverbrauch um circa 30.000 Mega-wattstunden pro Jahr vermindern kann. Sie reduziert ihre Energiekosten um circa 4,1 Millionen Euro pro Jahr. Der Umwelt wird die Emission von knapp 19.000 Tonnen CO2 pro Jahr erspart. Beim Einkauf von IT-Technologien spielen Energie sparende und Ressourcen schonende Produkte und Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Nach Berechnungen der Analysten von IDC kommen heute auf jeden US-Dollar, den ein CIO (Chief Information Officer) für einen neuen Server ausgibt, 50 US-Cent fur die Stromversorgung und Kühlung. Sollte sich bis 2010 nichts ändern, werden es dann bereits 70 US-Cent sein. Das Marktforschungsunternehmen Gartner listet Green IT unter den zehn wichtigsten strategischen Techniken und Trends für dieses Jahr. Entsprechend hoch war der Stellenwert auch auf der CeBIT. Eine ganze Halle prasentierte sich als “Green IT Village”. Die Experton Group erwartet, dass der Markt fur Green IT bis 2010 um durchschnittlich 66 Prozent pro Jahr wachsen wird. Nach einer Studie von Symantec gehören die Asiaten zu den Vorreitern. 60 Prozent der dortigen Unternehmen antworteten auf die Frage, ob sie bereits über eine Green-Data-Center-Strategie verfügen, mit “Ja”. In Europa waren es immerhin 55 Prozent, in den USA 34 Prozent. Neben Technologien zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Netzteilen, zur dynamischen Leistungs- und Spannungsreduktion und zum Abschalten ungenutzter Teilkomponenten wurden auf der CeBIT auch intelligente Steuerungs- und Kontrollkonzepte fur den effizienten Umgang mit Energie zum Beispiel in der Gebäudeautomation gezeigt. Digitale Stromzähler mit Internetanschluss bieten eine Verbrauchs- und Kostenkontrolle in Echtzeit und ermöglichen Stromanbietern neue Abrechnungsmodelle. Durch Virtualisierung kann die Zahl der Einzelrechner und gleichzeitig die notwendige Kühltechnik reduziert werden. Rechenzentren können Energie sparen durch effizientere USVs (unterbrechungsfreie Stromversorgungen) und die Nutzung der anfallenden Abwärme. Die Cyber Power Systems Inc. aus Taipeh schafft es mit ihrer innovativen Technik, den Stromverbrauch ihrer USV um bis zu 75 Prozent im Vergleich zur normalen USV zu verringern. Während der “Lebenszeit” verbraucht ein Gerät im Stand-by-Modus oft mehr Strom als im produktiven Betrieb. Dies stellt der VDE in seiner aktuellen Studie “Effizienz- und Einsparpotenziale elektrischer Energie in Deutschland” fest. Die gesamten Stand-by-Einsparpotenziale in Deutschland beziffert der Verband auf circa fünf bis zehn Terawattstunden. Das entspricht ein bis zwei Prozent des gesamten Strom-verbrauchs oder mehr als 1,4 Milliarden Euro. Zugleich wurde der CO2-Ausstoss um drei bis sechs Tonnen verringert. Das VDE Prüf- und Zertifizierungs-institut in Offenbach beurteilt die Energieeffizienz von IT-Produkten. Die Ergebnisse fliesen in das VDE-Qualitatslabel “VDE Quality tested” ein und bilden die Grundlage fur verschiedene europäische Energielabels.

www.gruene-it.org

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