Prüfung des Flammverhaltens von
Kunststoffen und Bauteilen
Für die Verwendung von Kunststoffen in der Elektro-Industrie ist die Glühdraht-Prüfung eine der wichtigsten brandtechnischen Untersuchungen. Sie simuliert die Überhitzung von Drähten oder Bauteilen wie z.B. Widerständen oder Kondensatoren. Die Haushaltsgeräte-Norm IEC 60335-1 beispielsweise fordert diese Prüfung für verbaute Kunststoffe und Bauteile in unbeaufsichtigt laufenden Geräten wie Waschmaschine, Spülmaschine, usw. da hier trotz sachgemäßer Verwendung Defekte mit schwerwiegenden Folgen auftreten können. Zwick hat für diesen Zweck ein halbautomatisches Prüfsystem entwickelt. mehr…
· Meldung kommentieren ·Kunststoffmaschinen stark gefragt
Zur weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk K’2010 hebt der VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen seine Umsatzprognose für das laufende Jahr von 11 auf 15 Prozent an. mehr…
Preiserhöhungen bei BASF
Höhere Rohstoffkosten zwingen BASF zu Preiserhöhungen. Die Verkaufspreise für Polymerdispersionen und -pulver, Ehanolamine und PVC-Modifier steigen. mehr…
· Meldung kommentieren ·Innovative Rotations-Blasformtechnologie
Der polnische Hersteller von Kunststoffformteilen, Bianor, hat eine neue Blasform- technologie enwickelt, das Bianor Rotary Blow Molding (BRBM). mehr…
iGPS bestellt 30 Millionen Paletten mit RFID
Die große Nachfrage nach iGPS-Paletten führte zum größten Auftrag in der Geschichte von Schoeller Arca Systems. Der Hersteller von wieder verwendbaren Kunststoffverpackungs- lösungen für das Material Handling wird in den kommenden fünf Jahren bis zu 30 Millionen Paletten an Intelligent Global Pooling Systems (iGPS) liefern. Eine entsprechende Verein- barung hat das amerikanische Poolingunternehmen kürzlich bekannt gegeben. iGPS mit Sitz in Orlando (Florida) wurde 2006 gegründet und ist weltweit der erste Anbieter von Paletten mit integrierter RFID-Technologie.
Im Bild: Rex Lowe, Präsident von iGPS, Ludo Gielen, Direktor Marketing und Vertrieb bei Schoeller Arca Systems, und Bob Moore, Geschäftsführer von iGPS
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Volle Auftragsbücher
Der Verpackungsverbrauch der Deutschen pendelt seit Jahren relativ konstant zwischen 15 und 16 Millionen Tonnen pro Jahr. Auf Platz 1 der gefragtesten Verpackungsmaterialien liegt Papier (6,75 Millionen Tonnen), gefolgt von Glas (2,86 Millionen Tonnen) und Kunststoff (2,6 Millionen Tonnen). Weißblech liegt auf Platz 5 mit 525.800 Tonnen. Feinblech und Stahl folgen auf Platz 6 mit 281.700 Tonnen. Vor allem für Konserven- und Getränkedosen kommt Weißblech zum Einsatz. Mehr als die Hälfte des in Deutschland hergestellten und verarbeiteten Weißblechs wird von der Lebensmittelindustrie dafür verwendet. Verschlüsse und Verpackungen für die chemisch-technische Industrie machen zwei weitere große Bereiche aus. Der restliche Teil des Weißblechs kommt in der Herstellung von Aerosoldosen zum Einsatz. Aluminium wird in der Verpackungsindustrie seit einigen Jahren verstärkt verwendet. mehr…
· Meldung kommentieren ·Verpackungsbrache wächst
Schauen Sie sich doch einmal ihre Umgebung an. Finden Sie einen Gegenstand, der im Laufe seines Produktlebens noch nie verpackt war? Fast jeder Artikel, ob Füllfederhalter, Schreibtischleuchte oder selbst der Firmenwagen vor dem Bürofenster war schon einmal oder mehrfach verpackt. Dementsprechend vielfältig, groß und bedeutend ist die Verpackungsindustrie. In Deutschland ist sie mit ungefähr 400.000 Beschäftigten der fünftgrößte Industriezweig. 2006 wuchs die mengenmäßige Produktion an Packmitteln um fünf Prozent auf 17,6 Millionen Tonnen an. Der Wert lag mit 27,6 Milliarden Euro sogar um knapp neun Prozent über dem des Vorjahres. mehr…
· Meldung kommentieren ·Spritzgussteile aus Urbach
Die Fried Kunststofftechnik GmbH aus Urbach stellt seit fast drei Jahrzehnten Präzisionsteile und Baugruppen aus Kunststoff her. Durch eine neue 3.200-Tonnen-Spritzgussmaschine ist Fried dazu in der Lage, großflächige Spritzgussteile mit bis zu 35 Kilogramm Gewicht zu fertigen. Die Veredelung der Oberflächen erfolgt in einer eigenen Lackiererei. Auf der Interpart präsentiert das Unternehmen verschiedene Beispiele. Dazu zählen Kunststoffhauben für Lasermaschinen. Sie schützen das Innenleben gegen äußere Einflüsse und sind zugleich Teil des Produktdesigns. Mit einer Länge bis 2.100 Millimeter werden die Hauben im TSG-Verfahren gespritzt und anschließend lackiert. Durch intelligente modulare Werkzeugauslegung wird für vier verschiedene Bauteilausführungen nur ein Werkzeug benötigt. Auch das Bedienpult für den neuen Gabelstapler EKS 314 von Jungheinrich wird bei Fried Kunststofftechnik im TSG-Verfahren hergestellt. Das Urbacher Projektteam übernahm bei dem Bedienpult nicht nur die kunststoff- und technologie-gerechte Konstruktion, sondern auch die Projektierung der Einbauteile. Für den Einsatz in Caravans und Wohnwagen stellt Fried Kunststofftechnik ein Dachfenster aus dem Werkstoff PMMA im Spritzprägeverfahren her.
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· Meldung kommentieren ·Kunststoff-Mekka
Voll ausgebucht ist die Internationale Messe für Kunststoff und Kautschuk. Die K 2007 findet im Dreijahresrhythmus in Düsseldorf statt. Vom 24. bis zum 31. Oktober geht es wieder rund auf dem Düsseldorfer Messegelände. 3.034 Aussteller aus über 50 Ländern zeigen ihre Produkte und Innovationen. 1.100 stammen aus Deutschland, 455 aus Italien, 112 aus England, 101 aus der Schweiz und 128 aus den USA. Aus Asien sind beispielsweise 152 chinesische, 131 taiwanesische und 91 indische Unternehmen vor Ort. Welchen Stellenwert die Messe für die Kunststoffbranche hat, spiegelt sich in der Einschätzung von Wolgang Studener wider. Der Geschäftsführer der Battenfeld GmbH in Bad Oeynhausen sagt: „Die K ist die wichtigste Messe für die Kunststoffmaschinenbauer, Kunststoffhersteller und Kunststoffverarbeiter. Sie hat als einzige Messe dieser Branche wirklichen globalen Charakter, hier kommen die Geschäftspartner und Kunden selbst aus entfernten Märkten wie Australien, Chile und China. Innovationen werden mit Blick auf den Messerhythmus der K ausgerichtet und entwickelt; jeder will in Düsseldorf Neuheiten und Problemlösungen für seine Kundengruppen vorstellen.“ Im Oktober 2004 besuchten 231.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern die K. Die Hersteller von Maschinen und Anlagen sind traditionell die größte Ausstellergruppe, sie belegen rund zwei Drittel der gesamten Ausstellungsfläche. Eine Tageskarte für die K kostet 55 Euro (Online-Vorverkauf: 49 Euro), die 3-Tageskarte ist für 120 Euro (Online-Vorverkauf: 108 Euro) zu haben. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 10 bis 18.30 Uhr. Vom Düsseldorfer Flughafen fährt ein Shuttle-Bus in kurzen Abständen zur Messe.
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