Hoher Anstieg der Arbeitskosten
In Deutschland sind die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde im zweiten Quartal 2011 im Vergleich zum ersten Quartal 2011 saison- und kalenderbereinigt um 1,4 % gestiegen. Das ist der dritthöchste Anstieg seit Beginn der Zeitreihen des Arbeitskostenindex im Jahr 1997. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhten sich dabei die Kosten für Bruttolöhne und -gehälter um 1,7 %, die Lohnnebenkosten um 0,5 %. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 stiegen die Arbeitskosten im zweiten Quartal 2011 kalenderbereinigt um 4,4 %. mehr…
· Meldung kommentieren ·Gehaltsranking für Mittel- und Osteuropa
Die Grundgehälter in Mittel- und Osteuropa sind trotz Wirtschaftskriste angestiegen. Insgesamt fällt die jährliche Gehaltssteigerung mit durchschnittlich 4,5 Prozent jedoch moderater aus als in den Vorjahren. mehr…
· 1 Kommentar ·ifo und ZEW senden positive Signale
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im April gestiegen. Auch das ZEW meldet einen positiven Trend für die Konjunkturentwicklung. Der Erholungstrend für die Region Mittel- und Osteuropa setzt sich fort. mehr…
Nokia lässt Bochum bluten
Nokia wird die Handyproduktion in Bochum bis Mitte 2008 schließen. Außerdem will Nokia in Bochum auch Bereiche einstellen, die nicht zur Produktion gehören. Das Unternehmen plant zudem den Verkauf des Bereichs Line Fit Automotive Business (ab Werk integrierte Lösungen für die Fahrzeugindustrie) und steht mit Sasken Technologies in Verhandlungen über den Verkauf der Bochumer Forschungs- und Entwicklungsabteilung Adaptation Software. mehr…
· Meldung kommentieren ·Spanien und Rumänien unter Beobachtung
Spanien ist die dritte große Industrienation, die im Länderrating der Coface in 2007 auf die negative Watchlist gesetzt wurde. Wie der internationale Anbieter von Lösungen im Forderungsmanagement mitteilt, steht das Land in der Gefahr, von der Immobilienkrise angesteckt zu werden und damit in eine ähnliche Situation zu geraten wie die USA und Großbritannien, die bereits im April beziehungsweise Juli unter negative Beobachtung gestellt wurden. Alle drei Länder bleiben aber in der höchsten Stufe A1. Allerdings geriet auch die Bewertung von Rumänien mit A4 auf die negative Watchlist. Der rumänische Leu ist die Währung eines Emerging Countries, die am meisten in Gefahr ist. Dies macht Rumänien anfällig für eine Vertrauenskrise. Das Rating ist ein guter Indikator für Unternehmen, die mit oder in diesen Ländern Geschäfte machen, so Coface. Die Bewertungen folgen einer ähnlichen siebenstufigen Skala wie die der Ratingagenturen: A1 bis A4 (Investmentgrades entsprechend), B, C und D (mittleres bis hohes Risiko). Weitere Informationen zu dem Rating und zu der Bewertung verschiedener Länder liegen im Web vor.
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