Hongkongs Messeauftakt 2010
Vom 11. bis 14. Januar 2010 veranstaltet das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) gleich vier Messen auf einmal: die Hong Kong Toys & Games Fair, erstmals die Hong Kong Baby Products Fair, die Hong Kong Stationery Fair und die Hong Kong International Licensing Show mit neuem Termin. Die einander ergänzenden Messen finden alle im Hong Kong Convention and Exhibition Centre statt. mehr…
Drogen im Spielzeug
Nach zahlreichen Rückrufaktionen von Spielzeug, das in China gefertigt wurde, will die EU-Kommission neue Regeln für den Import aufstellen. Bis Ende des Jahres soll eine Neufassung der Spielzeug-Richtlinie aus dem Jahr 1998 auf dem Tisch liegen. Die chinesischen Behörden sind längst aktiv geworden. Die Regierung entzog 764 Spielzeug-herstellern die Exportlizenz. Die Behörde für Qualitätssicherung soll insgesamt 1.726 Exportunternehmen besucht haben. Bei 690 Herstellern wurde angeordnet, dass die Produktionsanlagen renoviert werden müssen. Nach der Mitteilung der Behörden hieß es jedoch auch, dass 99 Prozent der aus der Region stammenden Produkte dem Standard entsprächen. Beunruhigende Nachrichten über chinesisches Spielzeug wurden am 8. November bekannt. Danach haben Forscher in den USA festgestellt, dass in der Beschichtung von kleinen Spielzeugkugeln eine gefährliche Droge lauert. Wenn die Kügelchen verschluckt werden, verwandeln sich die enthaltenen Stoffe in Gamma-Hydroxybutyrat (GHB). Die Chemikalie ist als sogenannte Vergewaltigungsdroge bekannt. Sie macht willenlos und beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen. Nach Medienberichten sind in den USA und in Australien Kinder erkrankt. Nach Informationen der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua wurden die Produkte der australischen Moose Enterprises von der Wangqi Product Factory in Shenzhen hergestellt. Die chinesischen Behörden haben umgehend die Exporte der betroffenen Spielzeugkügelchen gestoppt. Die Plastikperlen wurden aus Sicherheitsgründen auch hierzulande aus dem Verkauf genommen.
· Meldung kommentieren ·Billig kann sehr teuer werden
Der August 2007 war der Monat der Rückrufaktionen von Importwaren aus China. Eine Million Babylätzchen sowie 27.000 Schreib- und Malkästen mit zu hohem Bleigehalt oder Hemden, T-Shirts, Hosen und Schlafanzüge mit bis zu 900fach überschrittenem Formaldehyd-Grenzwert (nach WHO). mehr…
· Meldung kommentieren ·



