Stabilisierung des Lagerzyklus im Stahlmarkt
„Nach dem tiefen Sturz 2009 mit einem Minus von 28 Prozent auf knapp 33 Millionen Tonnen Rohstahl wird die Stahlproduktion in Deutschland 2010 wieder wachsen. Wir erwarten eine Zunahme zwischen 10 und 15 Prozent auf dann 36 bis 38 Millionen Tonnen“, sagte Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereiningung Stahl, am 21. Dezember in Düsseldorf. mehr…
· Meldung kommentieren ·Antidumping-Verfahren gegen China
Die EU-Kommission hat ein Antidumping- Verfahren auf dem Gebiet des Stahlhandels eingeleitet. Es betrifft den Import von Billigstahl aus der Volksrepublik China. Der Antrag dazu wurde am 30. Oktober 2007 von der EUROFER, der europäischen Vereinigung der Eisen- und Stahlhersteller, gestellt. Bei der Ware, die zu Dumpingpreisen in den Markt gebracht worden sein soll, handelt es sich um feuerverzinkte flachgewalzte Erzeugnisse aus Eisen oder Stahl mit metallischem Überzug. Der Antragsteller legte laut EU-Kommission Beweise dafür vor, dass die Einfuhren der betroffenen Ware aus der Volksrepublik China in absoluten Zahlen und gemessen am Marktanteil insgesamt gestiegen sind. Die Einfuhrmengen und -preise hätten sich unter anderem negativ auf den Marktanteil, die Verkaufsmengen und die Preise des Wirtschaftszweigs der Gemeinschaft ausgewirkt und dadurch die Gesamtleistung dieses Wirtschaftszweiges sehr nachteilig beeinflusst. Die EUKommission will bei der Untersuchung prüfen, ob die betroffene Ware aus der Volksrepublik China gedumpt und ob durch dieses Dumping eine Schädigung verursacht worden ist.
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