Telefonie: Handlungsbedarf bei Unternehmen

Die EU-Staaten haben der Abschaffung der Roaminggebühren für Mobilfunk ab dem 15. Juni 2017 zugestimmt. Das bedeutet, dass alle Reisenden keine Zusatzkosten bezahlen, wenn diese im EU-Ausland mobil telefonieren oder im Internet surfen. Die Fair-Use-Klausel ermöglicht es Mobilfunkanbietern allerdings, in bestimmten Fällen Zusatzkosten zu verlangen. Zudem bleiben die Preissteigerungen der einzelnen Ländergruppen außerhalb der EU unübersichtlich, sodass internationales Telefonieren nicht unbedingt günstiger wird. Darüber hinaus ist auch der Festnetzmarkt in Bewegung. mehr…

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Rasanter Anstieg der Großhandelspreise

10. März 2017 · Märkte, Preise, Statistik, Unternehmen ·  

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Februar 2017 um 5,0 % höher als im Februar 2016. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, war dies die höchste Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat seit August 2011 (+ 5,0 % gegenüber August 2010). Im Januar 2017 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 4,0 % und im Dezember 2016 bei + 2,8 % gelegen. Die auf Großhandelsebene verkauften Waren verteuerten sich im Februar 2017 gegenüber Januar 2017 um 0,5 %. mehr…

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2017 fallen Roaming-Gebühren in der EU

15. Juli 2015 · Beschaffungsprozess, IT&TK, Länder, Märkte, Unternehmen ·  

Am 15. Juni 2017 fallen innerhalb der EU die Roaming-Gebühren weg. Darauf haben sich die Vertreter der EU-Länder, die Kommission und das Europaparlament geeinigt. Nach Einschätzung der Kostenmanagement-Beratung Expense Reduction Analysts bedeutet diese Entscheidung allerdings nicht das generelle Ende von Roaming-Gebühren. mehr…

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Telecom Expense Management senkt TK-Kosten

20. August 2013 · Beschaffungsprozess, IT&TK, Märkte, Unternehmen ·  

Der Trend zur Nutzung mobiler Technologien ist ungebrochen. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf die Telekommunikationskosten von Unternehmen aller Größenordnungen. Die gute Nachricht ist: diese Kosten lassen sich mit Hilfe von Telecom Expense Management Software (TEM) um bis zu rund 40 Prozent reduzieren. Ende 2012 gab es 6,8 Milliarden mobile Verbindungen, 2017 werden es laut dem Analysten Ovum 9,7 Milliarden sein. Das entsprechende Datenvolumen entwickelt sich explosionsartig: PwC geht davon aus, dass es 2012 so hoch war, wie in der Summe aller Jahre zuvor. Die neue 4G Technologie wird diese Zahlen noch weiter in die Höhe treiben. Gartner schätzt, dass ein durchschnittliches Fortune-500-Unternehmen heute etwa 88 Millionen Euro für Telekommunikation und Netzwerke ausgibt – mit steigender Tendenz. mehr…

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100 Millionen Handys in China ausgeliefert

6. September 2012 · Länder, Lieferanten, Logistik ·  

arvato hat seine führende Position als BPO-Dienstleister für die Telekommunikations-branche in China weiter ausgebaut. Im August konnte das Unternehmen das 100 millionste Mobilfunkgerät ausliefern. Möglich wurde dies durch den Aufbau effizienter Logistikprozesse und eines flächendeckenden Distributionsnetzes. Mit landesweit mehr als 55 Standorten, die zusammen über eine Warehouse-Fläche von mehr als 65.000 m² verfügen, werden nahezu alle chinesischen Provinzen abgedeckt. Zu den Kunden zählen chinesische Distributoren, Mobilfunkanbieter und Handelsketten. mehr…

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Bouygues Telecom geht mit Ariba in die Cloud

18. Januar 2012 · Beschaffungsprozess, Unternehmen ·  

Bouygues Telecom, einer führender französischer Mobilfunk- und Internetanbieter, entscheidet sich für die Cloud-basierten Lösungen von Ariba, um seinen weltweiten Beschaffungsprozess zu optimieren, die Effektivität zu erhöhen und Kosten einzusparen. Mit über 60 Einkäufern, die in fünf unterschiedlichen Abteilungen arbeiten, steht der gesamte Beschaffungsprozess bei Bouygues Telecom vor komplexen Herausforderungen. Mit den kollaborativer Business Commerce-Lösungen von Ariba vereinfacht das Unternehmen diese Abläufe, steigert die Effizienz und senkt gleichzeitig die Kosten. mehr…

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Jede zweite Hightech-Firma sucht Mitarbeiter

25. Juni 2010 · Konjunktur, Personal ·  

53 Prozent der Unternehmen aus IT und Telekommunikation planen in diesem Jahr eine Personalverstärkung. Derzeit gibt es rund 20.000 offene Stellen in der ITK-Branche. Jedes dritte IT-Unternehmen in Deutschland gibt an, dass der Fachkräftemangel seine Geschäfts- tätigkeit bremst. mehr…

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Rückläufige Erzeugerpreise für Dienstleistungen

18. Dezember 2009 · Märkte ·  

Im dritten Quartal haben sich die Erzeugerpreise für Dienstleistungen gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahres überwiegend abgeschwächt. Starke Preiseinbrüche gab es im Seeverkehr: Die Dienste der See- und Küstenschifffahrt verbilligten sich im Vergleich zum Vorjahr erheblich um 27,5 Prozent. mehr…

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Chinesen investieren 20 Millionen in Düsseldorf

19. November 2009 · Länder, Unternehmen ·  

Der weltweit größte Hersteller von Telekommunikationstechnik, Huawei, errichtet für rund 20 Millionen Euro ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Düsseldorf. mehr…

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Markt für Telekommunikation bleibt im Plus

31. August 2009 · Länder, Märkte ·  

glasfaserkabel.jpgDer weltweite Markt für Telekommunikation wird im laufenden Jahr trotz der Wirtschaftskrise wachsen.   mehr…

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CeBIT 2009 machte Mut und Hoffnung

8. März 2009 · Messen ·  

arnold_schwarzenegger_cebit.jpg„Ein Großteil der 4.300 Unternehmen aus 69 Ländern hat auf der CeBIT neuen Mut gefasst“, sagte Ernst Raue, CeBIT-Vorstand der Deutschen Messe AG, am Sonntag in Hannover. „Viele Aussteller und Besucher verlassen Hannover mit neuer Hoffnung, vollen Auftragsbüchern und einer soliden Basis für neues Geschäft.“ Die Messe sei entsprechend der Erwartungen verlaufen.  mehr…

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HD-Videokonferenzen auf dem Laptop

12. Februar 2009 · Technologie ·  

tandberg_videokonferenzen.jpgDer Hersteller Tandberg hat zusammen mit Microsoft eine USB-Kamera angekündigt, die als  weltweit erste Webcam eine HD-Auflösung von 720p bei einer Bildrate von 30fps bietet. Damit sind Live-Videokonferenzen in Business-Qualität möglich. mehr…

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Marktdaten zum E-Business in Deutschland

27. November 2008 · Märkte ·  

Die Marktforscher von TNS Infratest stellen den 4. ePerformance Report 2008  – Sonderbericht zum Dritten Nationalen IT-Gipfel des „Monitorings Informations- und Kommunikationswirtschaft 2008“ zum kostenlosen Download bereit. Der Bericht enthält auf 92 Seiten eine Fülle an Marktdaten und Brancheinformationen rund um die Anwendung von Internet und Telekommunikation in deutschen Unternehmen: Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft 2008

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160.000 Geschäftskunden wechseln zu T-Home

5. November 2008 · Lieferanten, Unternehmen ·  

Die Deutsche Telekom setzt den Umbau des Konzerns fort. Künftig soll der Bereich T-Home, Sales&Service Deutschland die rund 160.000 Geschäftskunden der Deutschen Telekom betreuen. T-Systems konzentriert sich ganz auf das ICT-Lösungsgeschäft mit den rund 400 nationalen und internationalen Großkunden der Telekom und ist darüber hinaus der Ansprechpartner für öffentliche Auftraggeber und das Gesundheitswesen. mehr…

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Aus für die Systems in München

23. Oktober 2008 · Messen ·  

Die Systems verabschiedet sich nach knapp 40 Jahren. Zum letzten Mal findet die IT-Messe in dieser Woche in München statt (21.-24. Oktober). Die Messe München GmbH kündigt zwei neue Veranstaltungen an, darunter eine Security-Messe im Sommer 2009. mehr…

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Logistik teuer – Kommunikation billig

29. September 2008 · Märkte ·  

Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen entwickelten sich im 2. Quartal 2008 sehr unterschiedlich: Während der Gütertransport wegen gestiegener Energiekosten teurer als im Vorjahr war, verbilligten sich Telefon- und Internetdienste deutlich. mehr…

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TK/Internet: Technik Top – Service Flop

27. März 2008 · Lieferanten, Märkte ·  

Wovor fürchten sich Geschäftskunden bei einer Störung ihrer Kommunikationsanschlusse am meisten? – Sie haben den richtigen Gedanken. Der Schrecken nimmt seinen Lauf, wenn Sie in so einer Notsituation auf die Hotline-Rufnummer Ihres Anbieters angewiesen sind. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Das wissen natürlich auch die Anbieter und versuchen, mit ständiger Qualifizierung ihrer Call-Center entgegenzusteuern. Bislang nur selten mit Erfolg. Bei den meisten Unternehmen machen die gesamten Kommunikations-kosten im Verhältnis zum Kerngeschaft einen eher untergeordneten Anteil aus. Deshalb ist ein Ausfall von Telefon- oder Internetverbindungen meist mit unverhältnismäßig höheren Schaden im Kerngeschaft verbunden. Für den Einkauf von Telekommunikations- und Internetdienstleistungen gilt daher grundsätzlich: Die Sicherheit und Qualität der Leistung steht im Vordergrund.

Wie behandelt Sie Ihr Anbieter?
Treffen Sie Ihre Entscheidung fur einen Anbieter nicht direkt nach einer guten  Vertriebs-präsentation, sondern testen Sie die Geschäftsabläufe Ihres zukünftigen Partners selbst. Mit unseren Tipps zum eigenen Qualitäts-Check möchten wir den Fokus auf die Kommunikationsqualität der Anbieter lenken. Aufgrund des starken Preisverfalls aller Telekommunikations- und Internetdienste ist der klassische Direktvertrieb mit gut ausgebildeten Vertrieblern selten geworden. Gerade Mittelständler geraten dabei leicht unter die Räder. Das Umsatzvolumen reicht oftmals nicht fur eine A- oder B-Kunden-Einstufung bei vielen Carriern. Entscheidend ist dabei weniger, dass Sie eventuell nicht persönlich betreut werden, sondern vielmehr dass die Mitarbeiter, mit denen Sie zu tun haben, kompetent sind und funktionierende Abläufe im Unternehmen herrschen. Am Beispiel DSL werden die Problemfelder deutlich. So ist die DSL-Technik für kleine Standorte oder Niederlassungen grundsätzlich nicht ungeeignet. Wenn Ihr DSL-Anbieter aber zufällig Arcor, Hansenet oder United Internet heisst, sollten Sie berücksichtigen, dass jedes dieser Unternehmen jeden Monat über 30.000 DSL-Anschlüsse realisieren muss. Und für jeden dieser DSL-Anschlusse ist eine fehlerfreie Abstimmung mit der Deutschen Telekom (DTAG) notwendig, die die  Teilnehmeranschlussleitung (TAL/sogenannte letzte Meile) bereitstellen muss. Nach den Auflagen der Bundesnetzagentur als Regulierer ist die DTAG dazu verpflichtet, neben ihren eigenen DSL-Anschlüssen monatlich 330.000 TAL-Anschlüsse für andere Anbieter zu schalten. Die fehlerfreie Abwicklung solcher Mengen ist definitiv nicht einfach. Allerdings werden Sie für die schwierigen Ablüufe Ihres Anbieters wenig Verständnis haben, wenn Ihre Niederlassung durch deren Fehler unplanmässig von der Aussenwelt kommunikativ abgeschnitten wird. Beachten Sie derartige Fallstricke daher im Vorwege. Ein guter Anbieter wird auf solche Bedenken eine qualifizierte Antwort und Lösung haben.

In den SLAs steht die Wahrheit
Falls Sie geschäftskritische Anwendungen über Telefon- oder Internetleitungen nutzen, sollten Sie ein Redundanzkonzept in Erwägung ziehen. Der Business Carrier Colt Telecom hat beispielsweise europaweit 14.000 Gebäude mit redundanten Glasfaseranbindungen direkt an sein Netz angeschlossen. Um eine echte Redundanz zu erreichen, müssen Sie entweder aufwendige Ringanbindungen nutzen oder einen zweiten Carrier mit eigenständigem Netz neben dem Monopolanbieter DTAG hinzuziehen. Eng mit der Netzinfrastruktur, der Kundenzielgruppe des Carriers und dem Preis sind die wichtigen Service-Level verbunden. In diesen Service-Level-Agreements (SLAs) ist festgelegt, welchen Service Sie im Detail erwarten dürfen. Hier steht zum Beispiel welche Verfügbarkeit des erworbenen Dienstes Ihnen garantiert wird und binnen welcher Zeit der Vertragspartner bei Störungen aktiv werden muss. Achten Sie genau auf den feinen Unterschied zwischen Reaktions- und Reparaturzeit. Eine Reaktion ist auch ein einfacher Anruf, ohne dass die Störung beseitigt ist. Sie werden sehen, dass die wenigsten Anbieter feste Reparaturzeiten offerieren. Nutzen Sie in diesem Zusammenhang die Prüfung der gemanagten Dienste der Carrier. Hierfür zahlen Sie zwar mehr, haben jedoch weitaus bessere SLAs. Gute Business-Carrier wissen sehr genau, welche Anforderungen in speziellen Branchen bestehen.

Qualitäts-Check leicht gemacht
Senden Sie verschiedenen grob vorausgewählten Anbietern Ihre möglichst detaillierte Bedarfsanfrage zu und bewerten Sie deren Reaktionen. Entscheiden Sie vorab, ob Sie lieber schriftlich oder per E-Mail kommunizieren mochten. Schicken Sie den Anbietern dann auf diesem Weg Ihre Anfrage. Von nun an können Sie die Anbieter nach folgenden Kriterien bewerten:

– Wie schnell wird reagiert?
– Wie qualifiziert ist die Antwort?
– Wird individuell Bezug genommen?
– Werden Fragen ausgeklammert?
– Sind die Beilagen hilfreich?
– Werden Preise offen benannt?
– Wie ist der Stil und das Auftreten?
– Mit persönlichem Ansprechpartner?
– Haltung gegenüber Mitbewerbern?

Gehen Sie nach der ersten Selektion in vertiefende Gespräche und seien Sie vorsichtig, wenn Sie nur über den Preis überzeugt werden sollen.

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