US-Photonikmarkt bietet Lichtblicke
Der Photoniksektor gilt in den USA als eine wichtige Zukunftsbranche mit großem Wachs- tumspotenzial. Eine neue Studie von Germany Trade & Invest beleuchtet die aktuelle Marktsituation. mehr…
Neue Schiffslinie Lübeck-Philadelphia
Der Lübecker Hafen ist jetzt direkt mit dem Hafen Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania verbunden. Das erste Schiff Richtung Übersee, die Transwood, verließ gestern den Lübecker Hafen. mehr…
· Meldung kommentieren ·BMW startet Großprojekt mit neuem MINI E
Als weltweit erster Hersteller von Premium-Automobilen bringt die BMW Group eine Flotte von rund 500 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen für die private Nutzung im Alltags- verkehr zum Einsatz. mehr…
Renaissance Lateinamerikas
Die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) stellt in der August-Ausgabe von „markets“ den südamerika- nischen Subkontinent in den Vordergrund und berichtet über die wirtschaftliche Renaissance Lateinamerikas. Die zweitgrößte Wachstumsregion zieht Investoren aus der ganzen Welt an. „Auch für deutschen Unternehmen ergeben sich viele Chancen, die schnell genutzt werden sollten – denn es wird kräftiger investiert, importiert und produziert als je zuvor“, so die bfai.
Die aktuelle Ausgabe enthält zwei neue Themenbereiche, die in Zukunft regelmäßiger Bestandteil des Heftes sein sollen. Eine davon ist der Ländervergleich, bei dem sich diesmal Irland und die Slowakei gegenüber stehen. Welcher Standort ist der bessere? Die zweite Neuerung befasst sich auf zwei Seiten mit dem Thema „Messen“. Neben zahlreichen Tipps und einem Messekalender geht es in dieser Ausgabe um die Antipiraterie-Initiative der Koelnmesse. Weitere Themen in den Rubriken „Märkte“ und „Branchen“: Medizintechnik in den USA, umweltbewusstes Bauen für die Olympiade in China sowie die Kreativwirtschaft im Vereinigten Königreich.
Eine kostenlose Ausgabe (Leseprobe) des bfai-Magazins „markets“ kann per E-Mail an markets@bfai.de angefordert werden. Regulär kostet das Heft 3,80 Euro und erscheint alle zwei Monate. Es steht auch unter www.bfai.de/markets als PDF-Datei zum Download bereit (kostenpflichtig).
· Meldung kommentieren ·SAP kündigt Übernahme von Visiprise an
SAP will die Visiprise Inc. im Juli 2008 kaufen. Das US-amerikanische Unternehmen aus Alpharetta, Georgia, ist auf integrierte Fertigungslösungen spezialisiert. SAP beschreibt die Übernahme als einen weiteren Schritt zur Umsetzung einer „Perfect Plant“-Strategie für Kunden in der Fertigungsindustrie. Dabei will SAP eigene Kernanwendungen mit Hard- und Software sowie Dienstleistungen von Partnern zu einem innovativen Gesamtangebot kombinieren. Im Rahmen der „Perfect Plant“-Initiative und eines sogenannten Partner-Ecosystems arbeiten Visiprise und SAP bereits seit 2005 zusammen. Visiprise erhielt im November 2006 Finanzmittel aus dem SAP-Investitionsprogramm SAP NetWeaver Fund. Seit Sommer 2007 verkauft SAP das Produkt Visiprise Manufacturing unter dem Namen SAP Manufacturing Execution by Visiprise.
Visiprise ist nicht an der Börse notiert. Die Firma betreut rund 60 weltweit ausgerichtete Unternehmen, darunter auch SAP-Kunden, aus den Branchen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Hightech, Automobil sowie Medizintechnik. Die US-Firma beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter und unterhält Büros im kalifornischen Carlsbad, in Staffordshire (Großbritannien) sowie in Kiew (Ukraine). – Behörden in den USA und Europa müssen der Übernahme noch zustimmen.
· Meldung kommentieren ·Die Top-Handelspartner Deutschlands
Frankreich war im Jahr 2007 wie auch in den vergangenen 20 Jahren erneut wichtigster
Handelspartner Deutschlands. 2007 wurden von Deutschland Waren im Wert von 93,9 Milliarden Euro (Anteil von 9,7% an den deutschen Gesamtsausfuhren) nach Frankreich exportiert. Die Importe aus Frankreich lagen bei 64,9 Milliarden Euro (8,4% der deutschen Gesamteinfuhren). Die jährlichen Exporte nach Frankreich erreichen seit 1961 die höchsten Quoten an den gesamten deutschen Ausfuhren. Importe aus Frankreich bildeten in den Jahren 1967 bis 1972 und 1987 bis 2007 den größten Anteil an den gesamten Einfuhren nach Deutschland. Auch die Rangfolge der nachfolgend 14 wichtigsten Bestimmungs-länder für den deutschen Export blieb im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr unverändert. Auf Frankreich folgten ausfuhrseitig die Vereinigten Staaten mit Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro (7,6%) und Großbritannien mit Waren für 71,0 Milliarden Euro (7,3%). Die Top 15 der Ausfuhrländer, worunter sich elf Staaten der Europäischen Union befinden, erhielten 73,6% (713,6 Milliarden Euro) aller deutschen Exporte. Einfuhrseitig sicherten sich im Jahr 2007 die Niederlande mit 64,3 Milliarden Euro (8,3%) und China mit 54,6 Milliarden Euro (7,1%) die weiteren Plätze. Änderungen in der Rangfolge ergaben sich auf den mittleren und hinteren Rängen durch gesunkene Einfuhren aus Russland, das mit 28,8 Milliarden Euro (3,7%) nur noch den 10. Platz erreichte und den kaum gestiegenen Importen aus Japan, das mit einer Höhe von 24,1 Milliarden auf den 13. Platz fiel.
Die US-Krise packt alle
Die Stimmung im vierten Stockwerk ist prima. Wir befinden uns in der Einkaufsabteilung eines großen deutschen Maschinenbauers. Die Einkäufer waren in den letzten Monaten verstärkt in den USA auf Einkauftstour, um Waren zu Top-Preisen zu ordern. Deren Kosten liegen heute um 20 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. mehr…
· Meldung kommentieren ·Intralogistik boomt
Der Umsatz deutscher Intralogistik-Hersteller stieg 2007 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent von 15,9 auf 18,6 Milliarden Euro. Rund die Hälfte der deutschen Intralogistik-Produktion geht in den Export. Wichtigstes Abnehmerland sind die USA mit einem Volumen von 1,06 Milliarden Euro (+19 Prozent). Deshalb beeinflussen die Entwicklungen dieses Marktes angesichts der Bankenkrise, der Rezession und der anstehenden Präsident-schaftswahl die Prognose für 2008. Für 2008 wird ein Wachstum von acht Prozent erwartet. Die Intralogistik ist in den vergangenen fünf Jahren um rund 50 Prozent gewachsen. Die 27 EU-Staaten haben 2007 insgesamt für etwa 6,3 Milliarden Euro Intralogistik aus Deutschland bezogen. Dies entspricht einem Zuwachs um 21,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugenommen hat der deutsche Intralogistik-Export auch nach Russland (+43,4 Prozent), in den Nahen und Mittleren Osten (+25,5 Prozent) sowie nach Indien (18,1 Prozent) und China (+6,5 Prozent).
· Meldung kommentieren ·Shell produziert Öl aus Algen
Royal Dutch Shell plc und HR Biopetroleum bauen auf Hawaii eine Pilotanlage zur Produktion von Meeresalgen. Aus den Algen wird Pflanzenöl gewonnen, das in Biokraftstoff der zweiten Generation umgewandelt wird. Shell und HR Biopetroleum haben für die Entwicklung dieses Projekts eine Joint-Venture-Gesellschaft mit dem Namen Cellana gegründet, an der Shell die Mehrheit hält. Der Bau der Vorzeigeeinrichtung an der Kona-Küste der Insel Hawaii Island soll umgehend beginnen. Das von der Natural Energy Laboratory of Hawaii Authority (NELHA) gepachtete Gelände liegt in der Nähe bestehender kommerzieller Algenanbaubetriebe, die überwiegend die Pharma- und Nahrungsmittel-branchen bedienen. An dem Programm sind Wissenschaftler von den Universitäten Hawaii, Southern Mississippi und Dalhousie in Nova Scotia, Kanada, beteiligt. Ein Vorteil von Algen ist ihr schnelles Wachstum. Sie können ihre Masse mehrmals täglich verdoppeln und ergeben bedeutend mehr Öl pro Hektar als Alternativen wie zum Beispiel Raps, Palmen, Soja oder Jatropha. Außerdem können Anlagen auf Küstengeländen gebaut werden, die nicht für die konventionelle Landwirtschaft geeignet sind. Die im US-Bundesstaat Delaware eingetragene HR Biopetroleum Inc. mit Hauptsitz im USBundesstaat Hawaii entwickelt Technologien für die großtechnische Erzeugung von Mikroalgen.
· Meldung kommentieren ·Jahr des Clean Diesel
Die deutschen Autohersteller behaupten sich auf dem schwierigen Markt in den USA. Gegen den Trend sind die Absatzzahlen auf dem weltweit wichtigsten Automobilmarkt im Jahr 2007 gewachsen. Neben der starken Position im Car-Segment legten die deutschen Marken vor allem bei Light Trucks zu. Hier erhöhten sich die Verkaufszahlen um 14 Prozent. Die Kraftstoffpreise sind in den USA im Verlauf von zwölf Monaten um 43 Prozent gestiegen. Auf der Automesse in Detroit machten die deutschen Hersteller klar, dass sie weiter auf das Premium-Segment setzen und Clean Diesel strategisch eine wichtige Rolle spielt. Mercedes konnte in den ersten neun Monaten 2007 den Absatz von Clean- Diesel-Fahrzeugen verdoppeln. Audi, BMW und Volkswagen stehen ebenfalls in den Startlöchern. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, bezeichnete in Detroit 2008 als das Jahr des Clean-Diesel-Durchbruchs in den USA. Der bislang noch niedrige Marktanteil von drei Prozent solle nicht fehlinterpretiert werden. Das sei die „Ruhe vor dem Sturm“ und vor allem modellzyklisch bedingt. „Der Dieselanteil an den Neuzulassungen in den USA wird sich nach der J.D. Power-Prognose bis zum Jahr 2015 auf 15 Prozent vervielfachen – die deutschen Marken werden hier ganz vorne dabei sein“, sagte Wissmann. Nach wie vor wurden in den USA 2007 mit rund 480.000 Light Vehicles mehr Dieselfahrzeuge verkauft als Hybridmodelle mit gut 350.000 Einheiten. Jedes zweite deutsche Auto, das in den USA verkauft wird, ist ein Premiumfahrzeug. Der Marktanteil der Deutschen stieg im Segment der Luxusmodelle auf 41 Prozent.
· Meldung kommentieren ·China überholt USA
China hat im zweiten Quartal 2007 die USA als Exporteur überholt und setzt die Aufholjagd zum amtierenden Exportweltmeister Deutschland fort. Im gesamten ersten Halbjahr erhöhte sich die chinesische Ausfuhr im Vergleich zur Vorperiode um 27,6 Prozent auf 547 Milliarden USDollar, während die Einfuhren um 18,2 Prozent auf 434 Milliarden zulegten. Im Ergebnis stieg der positive Saldo der Außenhandelsbilanz um 84 Prozent auf 13 Milliarden Dollar. Mit einem Ausfuhrzuwachs der Eisen- und Stahlbranche von knapp 125 Prozent auf 26 Milliarden Dollar wurde Deutschland bereits überholt (21 Milliarden). Auch die Sektoren Chemie (+36% auf 28 Mrd.), Maschinen (+37% auf 39 Mrd.) und Elektrotechnik (+28% auf 32 Mrd. US$) legten enorme Wachstumsraten vor. Etwas schwächer zeigten sich Elektronische Erzeugnisse (+20% auf 151 Mrd.) sowie Textilien und Bekleidung (+17% auf 74 Mrd. US$). Inzwischen hat die Europäische Union die USA als wichtigste Abnehmer-region chinesischer Erzeugnisse abgelöst. Insgesamt erhöhten sich die chinesischen Lieferungen in die EU im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zur Vorperiode um 30 Prozent auf 108 Milliarden US-Dollar, während die Exporte in die USA um 18 Prozent auf 107 Milliarden zulegten.
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