Telefonie: Handlungsbedarf bei Unternehmen


Die EU-Staaten haben der Abschaffung der Roaminggebühren für Mobilfunk ab dem 15. Juni 2017 zugestimmt. Das bedeutet, dass alle Reisenden keine Zusatzkosten bezahlen, wenn diese im EU-Ausland mobil telefonieren oder im Internet surfen. Die Fair-Use-Klausel ermöglicht es Mobilfunkanbietern allerdings, in bestimmten Fällen Zusatzkosten zu verlangen. Zudem bleiben die Preissteigerungen der einzelnen Ländergruppen außerhalb der EU unübersichtlich, sodass internationales Telefonieren nicht unbedingt günstiger wird. Darüber hinaus ist auch der Festnetzmarkt in Bewegung. So hat die Deutsche Telekom angekündigt, bis Ende 2018 alle leitungsvermittelnden Telefonzugänge wie ISDN oder Analog-Anschlüsse auf Voice over IP (VoIP) umzustellen. Kunden, die den Wechsel nicht vollziehen, soll der komplette Anschluss gekündigt werden.

Für Unternehmen besteht akuter Handlungsbedarf, da die Deutsche Telekom bereits in 53 Großstädten damit begonnen hat, auf IP-Telefonie umzustellen. Außerdem nutzt laut Expense Reduction Analysts ein hoher Prozentanteil der Unternehmen noch Telekommunikations-anlagen die zehn Jahre und älter sind.

Betroffen sind Kunden, die Telefon und Internet, genannt „Double Play“, oder Telefon, Internet und Fernsehen, „Triple Play“, nutzen und dabei einen klassischen Festnetz- oder ISDN-Anschluss haben. Ein großer Vorteil der IP-Umstellung liegt in schnellerem Internet. Aber auch die Sprachqualität verbessert sich, wenn beide Gesprächspartner über VoIP telefonieren. Das Herzstück der IP-Telefonie ist jedoch die Vernetzung verschiedenster Anwendungen. So kann mit Hilfe von CTI (Computer Telephony Integration) direkt aus dem Customer Relationship Management-System (CRM) per Mausklick ein Anruf beim Kunden veranlasst werden.

Klaus Jeschke, Managing Director von Expense Reduction Analysts für die DACH-Region, erklärt: „Wir helfen unseren Kunden jetzt, in Richtung der vielfältigen Möglichkeiten der IP-Telefonie aufzubrechen. Denn in der Effizienz, Leistungsfähigkeit und Qualität der Internet-telefonie definitiv die Zukunft. Geschäftskunden sollten daher den Umstieg frühzeitig planen. So können unbefriedigende Übergangslösungen vermieden werden. “

Eine weitere Innovation ist das Unified Messaging, die Integration von Kommunikations-medien in eine einheitliche Anwendungsumgebung. Die Idee hinter Unified Communications ist, durch eine Zusammenführung aller Kommunikationsdienste und die Integration von Präsenzfunktionen, wie sie aus Instant Messengern bekannt sind, die Erreichbarkeit von Kommunikationspartnern in verteilter Arbeit zu verbessern und so geschäftliche Prozesse zu beschleunigen. Die Einbindung einer Unified Messaging Umgebung kann ein wirksames Instrument sein, um die Vereinheitlichung von Telefon, Mail, SMS und Chat auf einer Plattform mit durchgängigen Prozessen zu erreichen

Über einen Austausch der ISDN-Anlage sollte nachgedacht werden, wenn die Wartungs-kosten oder Mietkosten zu hoch sind oder zukünftig damit gerechnet werden muss. Ein Austausch empfiehlt sich, wenn die genutzte TK-Anlage benötigte Features wie Datenbank-anfragen für CTI (z. B. für Kopplung CRM/Telefonie) nicht bietet oder neue Funktionen innerhalb des Unternehmens oder nach außen für Prozessverbesserungen benötigt werden.

„Die Umstellung auf IP-Telefonie bietet die Chance, Verträge zu kündigen, den Markt zu sondieren und einen neuen kostengünstigeren Anbieter zu wählen. Unsere Experten von Expense Reduction Analysts analysieren alle Kostenbereiche und helfen den Unternehmen dabei, eine professionelle Ausschreibung zu realisieren und eine effiziente Lieferanten-auswahl zu treffen. Wir schöpfen Sparpotenzial aus und modernisieren gleichzeitig Telefonanlagen“, ergänzt Jeschke.

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