Transfaster – flurfreie Technologie zur Lagerautomatisierung

27. März 2008 · Märkte ·  

Die flurfreie Technologie zur Lagerautomatisierung Transfaster wurde auf der LogiMat als „Bestes Produkt 2008“ in der Kategorie „Beschaffen, Lagern, Fördern“ ausgezeichnet. Dr. Mirko Doerk, Geschäftsführer der Westfalia-Tochter Transstore, und Andreas Ulisch, Geschäftsführer der Westfalia Logistics Software, nahmen den begehrten Intralogistikpreis in Stuttgart stellvertretend für die Entwicklerteams entgegen. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Ingenieure und Softwareentwickler. Die Auszeichnung belohnt mehr als zwei Jahre harter und kontinuierlicher Entwicklungsarbeit“, sagt Dr. Mirko Doerk. Westfalia übernahm die Technologie vor knapp zwei Jahren von der Krusche Lagertechnik AG und gründete zusammen mit Doerk die Tochter Transstore. „In der Praxis der Transfaster-Projekte war der Maschinenbau ebenso wichtig wie die Software Savanna.net. Projekte für die Schweizer Unternehmen Bourquin und Sika sowie den internationalen Logistikdienstleister Dachser, die Westfalia mit der Tochter Transstore dieses Jahr fertig stellt, brachten wichtige Innovationsschübe und verhalfen der Technologie zum Durchbruch“, ergänzt Andreas Ulisch. – Transfaster sind flurfrei arbeitende Regalfahrzeuge, die in der obersten Fachebene der Regale auf Schienen fahren. Die Schienen sind in den Stahlbau integriert. Das Gerät besteht aus einer Verfahreinheit (Katze) und einer vertikal beweglichen Hubplattform mit beliebigem Lastaufnahmemittel (LAM). Über vier Seile sind beide Teile so miteinander verbunden, dass eine simultane Fahr- und Hubbewegung möglich ist. Bei geringerem Umschlag kann ein Gerät mehrere Gassen bedienen. Der Transfaster birgt laut Westfalia zahlreiche Einsparpotenziale. Im Bereich des Lagerpersonals zum Beispiel durch den Ersatz des Staplerverkehrs. Die modulare, skalierbare Logistiksoftware Savanna.net unterstützt die Automatisierung unterschiedlichster Logistiksysteme und lässt sich an übergeordnete Enterprise Resource Planning Systeme (ERPs) wie SAP über zertifizierte Schnittstellen anbinden. Das inhabergeführte Familienunternehmen
Westfalia ist in Borgholzhausen zwischen Bielefeld und Osnabrück ansässig. Circa 300 Mitarbeiter arbeiten an Standorten in Europa und den USA. Westfalia zeigt sein Angebot in diesem Jahr auf der Fachmesse Interpack in Düsseldorf.

www.westfaliaeurope.com

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