Unterstützung bei der Evaluation von Produkten

18. Mai 2017 · Beschaffungsprozess, Preise, Statistik, Unternehmen ·  

Die Software NLPP wurde ursprünglich für Preisanalysen im industriellen Einkauf entwickelt. Dass das Einsatzspektrum der vielseitigen Software damit längst noch nicht ausgeschöpft ist, zeigt ein neuer Referenzanwender aus der Medienbranche. Seit April 2017 setzt das Testcenter des Technikmagazins CHIP die Software NLPP unterstützend für seine Produkt-vergleiche ein: NLPP hilft den Test-Experten, hunderte Produkte mit überschaubarem Aufwand hinsichtlich Preis/Leistung miteinander zu vergleichen und so den Lesern einen umfangreichen Marktüberblick zu bieten. Als Grundlage für das Ranking dienen die technischen Daten der Produkte sowie deren Verkaufspreise.

Ob Laptops, Smartphones oder trendy Gadgets: In Sachen Produkttests ist das CHIP-Testcenter eine feste Institution in Deutschland. In aufwendigen Testverfahren prüfen die 12 Messtechniker und Ingenieure jährlich über 1.000 Produkte auf Herz und Nieren. Sie decken auf, wie gut die am Markt erhältlichen Artikel wirklich sind und bieten damit eine kompetente und unabhängige Kaufberatung.

Gleichwohl das Testbudget pro Jahr mehr als zwei Millionen Euro umfasst: Die Flut an neuer Technik macht es der Redaktion unmöglich, ausnahmslos alle verfügbaren Geräte auf den Prüfstand zu stellen. Testchef Wolfgang Pauler verdeutlicht die Herausforderung am Beispiel von Notebooks: „Für unsere Notebook-Bestenlisten durchlaufen pro Jahr gut 100 Geräte das Testcenter. Im gleichen Zeitraum kommen allerdings etwa fünfzigmal so viele Notebook-Konfigurationen auf den Markt.“

Um den Lesern dennoch ein möglichst vollständiges Abbild des Marktes zu bieten, setzt das CHIP-Testcenter ergänzend zu den operativen Produkttests nun das softwaregestützte NLPP-Bewertungsverfahren ein, das bis dato ungetestete Produkte anhand ihrer technischen Daten und Verkaufspreise analysiert und basierend auf diesen Fakten automatisch die Preis-Leistungssieger pro Produktkategorie ermittelt. NLPP deckt den Unterschied zwischen dem tatsächlich zu zahlenden Preis und dem eigentlichen Zielwert des Produkts auf (sprich: dem Preis, der laut technischer Ausstattung gerechtfertigt wäre). Darauf basierend erstellt die Redaktion anschließend das Ranking der Produkte.

Marktüberblick über 500 Notebooks
So kürzlich geschehen für 500 aktuell am Markt verfügbare Notebook-Modelle: Die technischen Daten der Modelle sowie deren Verkaufspreise erhielt CHIP von einem Online-Händler, der ein sehr großes Produktspektrum abdeckt. Die Daten wurden in einer Excel-Tabelle erfasst und in die Software NLPP importiert.

NLPP bündelt eine Sammlung von statistischen Analyseverfahren zu einer mehrdimensio-nalen nicht-linearen Regressionsanalyse, die automatisiert per Klick durchgeführt wird. Eine Grafik stellt die Ergebnisse – also: den Zielpreis jedes Produkts sowie dessen Ist-Preis – übersichtlich dar, sodass sich ein klares Ranking der Produkte ergibt. Da die Software NLPP bei Bedarf mehrere tausend Datensätze je Analyse verarbeitet, ist sie besonders gut für unübersichtliche, komplexe Marktsituationen geeignet.

Universeller Einsatz
„Ursprünglich wurde NLPP hauptsächlich für Preisvergleiche im Einkauf benutzt”, berichtet Robert M. Münch, Erfinder von NLPP und CEO der Saphirion AG. „Doch inzwischen ist das Anwendungsspektrum stark gewachsen. NLPP hilft überall dort, wo viele Artikel bezüglich Preis und Produktmerkmalen bzw. Ausstattung verglichen werden sollen, sei es in der Beschaffung, in der Entwicklung oder im Verkauf.“

Mehrwert für CHIP-Leser
„Wir freuen uns, unseren Lesern auf diese Weise eine noch größere Auswahl an Produkten mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vorstellen zu können“, so Wolfgang Pauler zum Nutzen von NLPP. „Zusammen mit unseren ausführlichen Labor- und Praxistests sowie den Bestenlisten ergibt dies ein umfassendes Bild des Marktes, von dem alle CHIP-Nutzer profitieren.”

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