ZF prämiert seine Top-Zulieferer


Die ZF Friedrichshafen AG ehrt ihre besten Lieferanten mit den ZF Supplier Awards. Im Rahmen des Global Supplier Summits erhalten sieben Zulieferer in vier verschiedenen Kategorien einen Preis für ihre herausragenden Leistungen. Neu in diesem Jahr ist der Award für die beste Dienstleistung im Bereich Digitalisierung.

„Innovationsstarke, global aufgestellte und finanziell solide Lieferanten sind das Rückgrat unseres Unternehmenserfolgs“, betont ZF-Vorstandmitglied Wilhelm Rehm, der in dieser Funktion unter anderem verantwortlich für die Materialwirtschaft des Technologiekonzerns ist. Im Zuge globaler Megatrends, fortschreitender Digitalisierung und steigender Elektromobilität verfolge ZF mit Nachdruck seine „Vision Zero“ – die Reduzierung von Verkehrsunfällen und Emissionen. Für die dadurch entstehenden neuen Produkt- und Warengruppen benötige ZF eine Lieferantenbasis, die über eine internationale Produktionsstruktur verfügt. „Verlässlichkeit und Qualität sind dabei unser höchster Anspruch“, ergänzt Rehm. Rund 300 ZF-Fach- und Führungskräfte sowie Vertreter der wichtigsten Lieferanten treffen sich in diesem Jahr zum Global Supplier Summit im Friedrichshafener ZF Forum, der Hauptverwaltung des Konzerns. Dabei geht es um einen Erfahrungsaustausch sowie um Strategien rund um die Themen Einkauf und Logistik. Auch nutzt das ZF-Materialwirtschafts-Management die Veranstaltung, um seine herausragenden Lieferanten zu ehren.

Zum ersten Mal vergibt der Technologiekonzern einen „Supplier Award“ in der Kategorie „Digitalisierung“. Gewinner ist die Gefasoft GmbH. Das IT-Unternehmen aus München ist Innovationsführer für Online-Datenaustausch und überzeugte die Jury durch seine trans-parente Informationsdarstellung, um die Effizienz von Prozessen zu steigern. Gemeinsam mit ZF entwickelte Gefasoft eine Plattform, um die Arbeitsprozesse innerhalb der Produktion digitalisiert abzubilden und zu optimieren. Mit den gewonnenen Daten lassen sich mit Hilfe des Tools die Prozesse analysieren und optimieren. Dies steigert die Reaktionsfähigkeit in der Produktion und verbessert die Auslastung der Anlagen.

Im Bereich „Produktionsmaterial“ gewinnen in diesem Jahr gleich drei Unternehmen einen Award. Der Hella-Konzern, der ZF unter anderem mit Sensoren beliefert und mit dem Technologiekonzern im Sommer dieses Jahres eine strategische Partnerschaft eingegangen ist, punktete aufgrund seiner Technologieführerschaft sowie der herausragenden Engineering-Unterstützung. Zudem zeigt sich das börsennotierte Familienunternehmen aus Lippstadt, das an 125 Standorten in über 35 Ländern vertreten ist, flexibel hinsichtlich der Lokalisierungs-Anforderungen des ZF-Konzerns. Weiterer Gewinner in derselben Kategorie ist Ningbo Sunny Automotive Opotech. Das Unternehmen gehört zur chinesischen Sunny Optical Technology Group, die 2016 rund 80 Prozent ihres Umsatzes mit optoelektronischen Produkten erzielt hat – eingesetzt zum Beispiel für Fahrzeugkameras. Sunny als weltgrößter Kameraobjektiv-Hersteller ist strategischer Partner von ZF für diverse Komponenten, auch im Bereich Lidar-Technologie. Prämiert wird der Hersteller für seine ausgezeichnete Produkt-qualität und Liefer-Performance. Auch wettbewerbsfähige Produktpreise waren unter anderem ausschlaggebend für den Award-Gewinn. Der französische Zulieferer Lisi Automotive, der insgesamt 55 ZF-Werke mit Befestigungssystemen und Umformtechnik beliefert, ist strategischer Entwicklungspartner des Technologiekonzerns und dritter Preisträger in der Kategorie „Produktionsmaterial“.

Der polnische Spezialmaschinen-Hersteller Pemes Sp. ist einer der Award-Gewinner für Nicht-Produktionsmaterial. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Warschau verfügt über ein weltweites Netzwerk von Kooperationspartnern und hat die ZF-Division Aktive und Passive Sicherheitstechnik dabei unterstützt, eine innovative und kosteneffiziente Airbag-Produktion zu etablieren. Zweiter Award-Gewinner in dieser Kategorie ist das Kemptener Logistik-unternehmen Dachser. Das Unternehmen gehört zu den Weltmarktführern im Bereich der Systemlogistik und verfügt über ein engmaschiges globales Transport-Netzwerk. Der Konzern wurde unter anderem für exzellente Logistikleistungen sowie eine ausgeprägte Kommunikationsaffinität und hohes Kostenbewusstsein ausgezeichnet. Der Award in der Kategorie „Innovation“ ging an das spanische Instituto Tecnológico de Aragón. Das Technologiezentrum aus Saragossa berät den ZF hinsichtlich eines innovativen Engineerings und trägt entscheidend dazu bei, die technologischen Prozesse innerhalb des Konzerns umzugestalten und zu beschleunigen. Seine Expertise hat das Institut beispielsweise bei der virtuellen Entwicklung eines neuen Bremssystems eingebracht.
Bildunterschriften:

Bild: Aufgereiht: ZF vergab den Supplier Award in diesem Jahr insgesamt sieben Mal; Foto: ZF Friedrichshafen AG

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