Nach vier Jahren Pause findet mit der EMO die Weltleitmesse der Metallbearbeitung vom 19. bis 24. September 2011 wieder in Hannover statt. 1.500 Aussteller aus 36 Ländern sind bereits angemeldet. Laut VDMA „stürmen“ internationale Unternehmen auf die EMO. „Wir freuen uns ganz außerordentlich über die Anfrageflut“, sagt Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover 2011 (Bild).
Sie zeige, dass die Produktions- technik weltweit für das laufende Jahr wieder sehr optimistisch ist. Wie in der Vergangenheit setzten die Hersteller wieder auf einen Investitionsschub bei der EMO in Hannover. „Nach der tiefen Krise für unsere Branche in den beiden vergangenen Jahren ist das keineswegs selbstverständlich“, so Elsinghorst.
Als Weltleitmesse für die Metallbearbeitung punktet die EMO Hannover 2011 mit ihrer Internationalität. Über die Hälfte der bisher angemeldeten Aussteller kommt nicht aus Deutschland. Anbieter von Produktionstechnologie aus aller Welt schätzen die EMO Hannover als die wichtigste Plattform, um Flagge im Weltmarkt zu zeigen.
Für Fachbesucher und Produktionsexperten prognostiziert Elsinghorst ein wahres Eldorado an Innovationen und technischen Neuheiten. Er ist sich ganz sicher, dass die EMO Hannover ihrem Ruf auch in diesem Feld wieder gerecht werden wird. Denn Hersteller von Technologie für die Metallbearbeitung überall in der Welt müssen Boden gutmachen. „Viele Anbieter haben die zurückliegenden flauen Zeiten genutzt, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln“, sagt Elsinghorst. Sie wollen damit durchstarten und nutzen dafür die EMO Hannover. Im Fokus für die Kunden stehen zum Beispiel Themen wie äußerst flexible Maschinenkonzepte, kreative Service- und Dienstleistungsangebote, Nachhaltigkeit in der Produktion oder intelligente, angepasste Fertigungslösungen, um nur einige Stichworte zu nennen. Dies alles wird auf der EMO Hannover unter dem Slogan „Werkzeugmaschinen und mehr“ zu sehen sein.
Die Erfahrung zeige, dass bis zum offiziellen Anmeldeschluss rund drei Viertel der Aussteller an Bord sind. „Wir bekommen jedoch täglich weitere Anfragen“, berichtet Elsinghorst. Vor diesem Hintergrund erwartet er, dass die EMO Hannover 2011 die gleiche Größenordnung und Qualität wie im Boomjahr 2007 erreichen wird. Damals präsentierten sich 2.120 Aussteller auf rund 180.200 Quadratmetern Nettoausstellungsfläche. Sie zogen 166.500 Fachbesucher aus 80 Ländern an.
Die Weltleitmesse der Metallbearbeitung zeigt die gesamte Bandbreite moderner Metallbearbeitungstechnik, die das Herz jeder Industrieproduktion ist. Vorgestellt werden neueste Maschinen plus effiziente technische Lösungen, Produkt begleitende Dienstleistungen, Nachhaltigkeit in der Produktion und vieles mehr. Der Schwerpunkt der EMO liegt bei spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen, Fertigungssystemen, Präzisionswerkzeugen, automatisiertem Materialfluss, Computertechnologie, Industrieelektronik und Zubehör. Die Fachbesucher der EMO kommen aus allen wichtigen Industriebranchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie und ihren Zulieferern, Luft- und Raumfahrttechnik, Feinmechanik und Optik, Schiffbau, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau, Stahl- und Leichtbau. Die EMO Hannover ist laut VDMA der wichtigste internationale Treffpunkt für die Fertigungstechnik weltweit. Sie wird organisiert vom VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) im Auftrag des europäischen Werkzeugmaschinenverbands CECIMO.
Bild: Dr.-Ing. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover (Foto: Deutsche Messe Hannover)

