Betriebliche Gesundheitsförderung

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des wachsenden Fachkräfte-mangels wird die Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft für die Unternehmen zum immer kostbareren Gut. Bei Investitionen in die Gesundheitsförderung hilft jetzt eine neue Checkliste.

Allein in Baden-Württemberg wird nach Einschätzung der dortigen Industrie- und Handelskammern (IHKs) mehr als ein Viertel der über 50-Jährigen zwischen 2011 und 2016 aufgrund gesundheitlicher Probleme vorzeitig in den Ruhestand gehen. Viele von ihnen könnten – bei entsprechender Vorsorge – länger arbeiten.

Den Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung wollen die baden-württem-bergischen IHKs ihren Mitgliedsunternehmen mit ihrer indikatorenbasierten Checkliste „Gesundheitsbewusster Betrieb“ erleichtern, die gemeinsam mit der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr erarbeitet wurde. Die Checkliste, kostenlos abrufbar unter www.gesundheitsbewusster-betrieb.de, bietet den Betrieben konkrete Anregungen, wie sie das für viele neue Thema strukturiert und planvoll angehen können. Zudem können sie mit dem Tool überprüfen, wie weit die eigenen Aktivitäten im Vergleich zu anderen Unternehmen fortgeschritten sind. Jeder Teilnehmer erhält im Anschluss eine umfangreiche Auswertung, unter anderem mit Maßnahmen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.