Elektromobilität muss vom Markt getragen werden

Heute ist die aktuelle Ausgabe der „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht worden. Leitthema des Hefts sind Innovation und Strukturwandel in der Automobilindustrie. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Elektromobilität. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, dazu in seinem Editorial:

„Deutschland will sich bis 2020 zum Leitanbieter und Leitmarkt für Elektromobilität ent-wickeln. Auf die Erfolgsspur aber kommen wir nicht, wenn wir hoch dotierte Förderpro-gramme einsetzen; die Entwicklung muss vielmehr vom Markt getragen werden. Die Investitionen müssen von den Unternehmen geleistet werden. Die Entwicklung und Her-stellung der Komponenten, der Autos und der Infrastruktur ist Sache der Unternehmen und nicht des Staates.

Gleichzeitig muss aber auch die Grundlagenforschung für Batterie- und Stromspeicher-technik sowie für Material- und Energieeffizienz vorangetrieben werden. Hierfür hat die Bundesregierung im Mai 2011 eine weitere Milliarde Euro bereitgestellt. Diese Forschungs-förderung muss technologieoffen sein, da derzeit nicht absehbar ist, welche Antriebs-konzepte sich tatsächlich durchsetzen werden. Der Staat darf technologische Entwick-lungen nur mit äußerster Zurückhaltung lenken und darf nicht selbst eine Technologie als einzig zukunftsfähig bestimmen.“

Ausführlich informiert der Monatsbericht über die Lage im Maschinen- und Anlagenbau sowie über die Chancen, die sich für kleine und mittelgroße Unternehmen aus der Elektromobilität ergeben.

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