Meilensteine der Titanbauteilfertigung

Die Luft- und Raumfahrtindustrie ist Vorbild und zugleich Treiber für Innovationen in vielen Branchen. Ausgangspunkt sind die Entwicklungsbedarfe beim zunehmenden Einsatz von neuen Materialien – in der „Spitze“ Titan. Diesem Werkstoff kommt in zukünftigen Flugzeug-programmen – z.B. dem A350 und dem A320 NEO – eine besondere Bedeutung zu, da diese zu einem großen Anteil aus Verbundwerkstoffen wie CFK gebaut werden. Aufgrund der Materialeigenschaften von CFK ist der Einsatz von Titan notwendig. Titan ist als Material extrem schwer zu bearbeiten und stellt die Zerspanung vor neue Herausforderungen. Schnelligkeit, Präzision und Flexibilität müssen gesteigert und gleichzeitig Kosten gesenkt und Zeit gespart werden.

Die Sonderschau des Machining Innovations Network auf der EMO in Hannover (19.-24.09.2011 in Halle 27, C32) zeigt aktuelle Highlights und Meilensteine der spanab-hebenden Fertigung von Titanstrukturbauteilen. Von der Forschung bis zur Anwendung ist die gesamte Wertschöpfungskette der Luftfahrtindustrie und ihrer Partner vertreten. Neben dem grundlegenden Bearbeitungsprozess – Live-Vorführung auf einer Heller Maschine – werden weitere wichtige Stufen der Zerspanungsprozesskette gezeigt, die maßgeblich zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit beitragen können.

Zwölf Mitglieder des Innovationsnetzwerkes stellen auf der Sonderschau neue Entwick-lungen und Innovationen vor. Die Sonderschau setzt sich aus einer gut komponierten Mischung von Forschungsinstituten und hochinnovativen Unternehmen der Prozesskette zusammen. Als Anwender in der spanabhebenden Fertigung werden die Deharde Maschinenbau Helmut Hoffmann GmbH – Spezialist für Fertigungs-Präzisionslösungen im Anlagen- und Maschinenbau – sowie die Premium AEROTEC GmbH – weltweit führender Lieferant für zivile und militärische Luftfahrtstrukturen – die Sonderschau abrunden.

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