In Deutschland waren Ende März 2010 in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten gut 4,9 Millionen Personen tätig. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 221.300 Personen oder 4,3 Prozent weniger als im März 2009.
Die Zahl der im März 2010 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprech- enden Vorjahresmonat um 3,5% auf 694 Millionen zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 23 Arbeitstage gab und somit einen mehr als im März 2009. Die Entgelte (Bruttolohn- und -gehaltsumme) lagen bei 16,7 Milliarden Euro; das war 1% mehr als im März 2009.
Betrachtet man die Beschäftigtenzahl in den von der Größe her wichtigsten Wirtschafts- zweigen, dann wies im März 2010 nur der Bereich Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln mit +1,9% eine positive Entwicklung gegenüber März 2009 auf. Einen vergleichsweise geringen Rückgang der Beschäftigtenzahl gab es im Bereich Herstellung von chemischen Erzeugnissen (-1,3%). Der Wirtschaftszweig Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren verzeichnete mit -4,2% einen ähnlichen Beschäftigtenrückgang wie das Verarbeitende Gewerbe insgesamt. Noch stärker als im Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes verringerte sich die Beschäftigtenzahl unter anderem in den Bereichen Maschinenbau (-5,4%), Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-5,9%) sowie Herstellung von Metallerzeugnissen (-7,7%).
Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1. Sie ist im Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort „2040411“ kostenlos erhältlich.

