Gewinnerstrategien für den Indirekten Einkauf

IMEK_2013_img_2027_500„Wie wird der Indirekte Einkauf zum Erfolgsfaktor im Unternehmen?“ – unter diesem Motto hat die IMEK – Messe & Kongress für Indirekten Einkauf (www.imek-messe.de), am 22. und 23. April 2013 in München zum ersten Mal stattgefunden. Insgesamt fanden, trotz Luft-hansa-Streiks über 1400 Besucher den Weg zur Messe und mehr als 200 Führungskräfte nahmen am Kongress teil. Rund 60 Aussteller präsentierten an beiden Tagen ihre Waren und Dienstleistungen. Das Angebot umfasste alle Bereiche des Indirekten Einkaufs von Arbeitsschutz, Technik (C-Teile, Werkstattbedarf, DIN- und Normteile), Büroausstattung (Aktenvernichtung, Büromaterial, Möbel), IT/Kommunikationstechnik (Hard- und Software, Bürotechnik, Mobil- und Festnetztelefonie), über Logistik (Paketdienste, Kuriere, Speditionen, Werbemittelläger), Geschäftsreise-Management (Mietauto, Bahn, Flüge, Hotels), Flottenmanagement (Fuhrpark, Leasing) bis hin zu Beratung, Personal- und sonstige Dienstleistungen wie Versicherungen, Übersetzungen, Arbeitskleidung, Catering.

Rund um das Messegeschehen gab es einen 2-gleisigen Kongress mit täglich 22 Fach-vorträgen, viel Input aus der Praxis und zahlreiche Workshops. Den Keynote-Vortrag zum Thema “Kundenorientierung als Erfolgsstrategie für Vertrieb und Einkauf!” hielt Jürgen Schröcker, Coach und Mitglied des Vorstands der Hornbach Baumarkt AG bis Ende März. Schröcker war bei der Hornbach Baumarkt AG seit 1999 verantwortlich für das Marketing und die Aufsehen erregende Werbung, die mit einer Vielzahl an Marketing- und Werbe-preisen ausgezeichnet wurde, z.B. “Kunde des Jahres” des ADC (Art Directors Club of Germany), “Kampagne des Jahres” im Econ-Handbuch der Werbung, Goldene ADC-Nägel, GWA- und Euro-Effies, Silber Titanium & Integrated Lion Cannes.

Neben den Best-Practice-Berichten von Anwenderunternehmen verschaffte die IMEK den Besuchern auch die Möglichkeit, passende Lösungen für ihren Indirekten Einkauf zu finden, wertvolle persönliche Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen mit Kollegen aus dem Indirekten Einkauf auszutauschen.

„In jedem Unternehmen kommen Waren und Dienstleistungen, die für eine effiziente und effektive Arbeitsweise im Betrieb gebraucht werden, aus dem Indirekten Einkauf. Während es für den direkten Einkauf eine Vielzahl von warengruppenspezifischen Messen und Kongressen gibt, fehlte es im Bereich des Indirekten Einkaufs bisher an einer Veranstaltung. Diese Lücke schließt die IMEK – Messe & Kongress für den Indirekten Einkauf“ so IMEK-Projektleiterin Svenja Pollner.

Unter dem Indirekten Einkauf versteht man dabei den Einkauf von Nicht-Produktionsmaterial und Dienstleistungen, also alle Güter und Dienstleistungen, die nicht in die gefertigten Endprodukte verarbeitet und nicht Bestandteil der Handelswaren sind. Die Besonderheit des Indirekten Einkaufs ist die hohe Komplexität, Heterogenität und die breite Wahrnehmung im Unternehmen. Haben Unternehmen in der Vergangenheit insbesondere ihren Fokus auf die Optimierung der direkten Beschaffungskategorien gelegt und hier einen gewissen Reifegrad erreicht, gewinnt nun auch der Indirekte Einkauf – das sogenannte “Non Product Related Sourcing“ – immer mehr an Bedeutung, denn die Kosten und die Qualität gerade in diesem Bereich bestimmen den Geschäftserfolg oft entscheidend mit. Die nächste IMEK – Messe & Kongress für den Indirekten Einkauf findet am 28. und 29. April 2014 in München statt.

Bild: IMEK-Kongress 2013 Foto: Network Press Germany

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