Krim-Krise belastet die Konjunkturaussichten

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich im März 2014 verschlechtert. Der entsprechende Indikator geht um 9,1 Punkte auf 46,6 Punkte zurück (langfristiger Mittelwert: 24,6 Punkte).

„Die Krim-Krise belastet die Konjunkturaussichten für Deutschland. Dennoch deutet der Indikatorstand darauf hin, dass der wirtschaftliche Aufwärtstrend derzeit nicht gefährdet ist“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland steigt im März 2014 um 1,3 auf 51,3 Punkte. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone sind im März ebenfalls gefallen. Der entsprech-ende Indikator sinkt um 7,0 Punkte gegenüber dem Vormonat und steht nun bei 61,5 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hat sich im März um 3,5 auf minus 36,7 Punkte verbessert.

One Comment

  1. Die stetige Verschlechterung des Indikators der letzten Zeit zeigt einmal mehr wie stark Europa zusammen gewachsen ist und welche Auswirkungen Krisen auf einzelne Länder nehmen, so dass es nur auf eine gemeinsame Krisenlösung hinauslaufen kann, damit die eigene Wirtschaft nicht weiter belastet wird.

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