Logistik: Leichte Abkühlung in heißem Sommer

Der Geschäftsklimaindikator der deutschen Logistikwirtschaft ist im Durchschnitt des zweiten Quartals 2018 gesunken. Dies geht aus den monatlichen Erhebungen zum Logistik-Indikator hervor, den das ifo Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen erhebt. Der Geschäftsklimaindikator für die Logistikwirtschaft erreichte einen Wert von 109,4 Punkten und gab somit zum Vorquartal um 3,3 Indexpunkte nach. Insbesondere die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate trübten sich ein (Rückgang um 4,7 Indexpunkte auf 101,6). mehr…

Großhandelspreise im Juni 2018

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im Juni 2018 um 3,4 % höher als im Juni 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im Mai 2018 bei + 2,9 % und im April 2018 bei + 1,4 % gelegen. Im Vormonatsvergleich verteuerten sich die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im Juni 2018 um 0,5 %. mehr…

Russland: 10 % der Warenimporte aus Deutschland

Das Statistische Bundesamt hat ein neues Länderprofil zur Russischen Föderation veröffentlicht. Demnach erzielt das WM-Gastgeberland seit vielen Jahren einen Außenhandelsüberschuss. 2017 standen nach Daten der Vereinten Nationen (UN) Warenimporte im Wert von 228 Milliarden US-Dollar Warenexporten im Wert von 359 Milliarden US-Dollar gegenüber. 10 % der russischen Importe kamen aus Deutschland. mehr…

Außenhandelsbilanz: Exporte sinken leicht

Im Mai 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 109,1 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 89,4 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im Mai 2018 um 1,3 % niedriger und die Importe um 0,8 % höher als im Mai 2017. mehr…

Insolvenzschäden nehmen zu

Der Rückgang der Insolvenzen setzte sich im 1. Halbjahr 2018 fort. Die Zahl der Unter-nehmensinsolvenzen nahm um 3,3 Prozent auf 9.900 Fälle ab (1. Halbjahr 2017: 10.240). Bei den privaten Verbrauchern waren 34.300 Insolvenzen zu verzeichnen (1. Halbjahr 2017: 36.080). Das war ein Rückgang um 4,9 Prozent. Die Gesamtzahl aller registrierten Insolvenzfälle, zu denen u. a. auch Insolvenzen ehemals Selbstständiger zählen, verringerte sich in den ersten sechs Monaten um 3,8 Prozent auf 56.100 Fälle (1. Halbjahr 2017: 58.310). Im Vorjahr betrug der prozentuale Rückgang noch 6,0 Prozent. mehr…

EMI: Wachstum der Industrie weiter abgebremst

Das niedrigste Auftragsplus seit über zwei Jahren hat im Juni das Wachstum der deutschen Industrie weiter abgebremst. Während sich die Produktionssteigerungsrate allerdings nur minimal abschwächte, fielen die Geschäftsaussichten dagegen binnen Jahresfrist noch weniger optimistisch aus als zuletzt. Das signalisiert der finale saisonbereinigte IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), der binnen vier Wochen um 0,7 Punkte auf 55,9 nachgab und damit den tiefsten Wert seit anderthalb Jahren erreichte. mehr…

Höchststände im Dienstleistungsbereich

Die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen lagen im ersten Quartal 2018 um 5,2 % höher als im ersten Quartal 2017. Wie das Statistische Bundesamt nach ersten Berechnungen mitteilt, wurde damit der höchste Stand seit Beginn der Erfassung im ersten Quartal 2003 erreicht. Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Umsatz im ersten Quartal 2018 um 1,0 %. mehr…

Großhandelspreise: + 2,9 % gegenüber Mai 2017

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im Mai 2018 um 2,9 % höher als im Mai 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im April 2018 bei + 1,4 % und im März 2018 bei + 1,2 % gelegen. Im Vormonatsvergleich verteuerten sich die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im Mai 2018 um 0,8 %. mehr…

Sensorik und Messtechnik im Auftragshoch

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem erfolgreichen Vorjahresergebnis mit insgesamt neun Prozent Umsatzwachstum erwirtschaftete die Branche im ersten Quartal 2018 wieder ein Umsatzplus von neun Prozent. Bei den Auftragseingängen meldet die Branche für das erste Vierteljahr ein Plus von fünf Prozent, verglichen zum Vorquartal. mehr…

Deutsche Exporte im April 2018

Im April 2018 wurden von Deutschland Waren im Wert von 110,3 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 89,9 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im April 2018 um 9,3 % und die Importe um 8,2 % höher als im April 2017. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Exporte gegenüber dem Vormonat März 2018 um 0,3 % ab, während die Importe um 2,2 % stiegen. mehr…

Roboter bis 2020 weltweit verdoppelt

Mehr als 3 Millionen Industrie-Roboter werden laut Prognose der International Federation of Robotics bis 2020 in den Fabriken der Welt im Einsatz sein. Damit dürfte sich der operative Bestand innerhalb von sieben Jahren (2014-2020) mehr als verdoppeln. Der technologische Wandel erfordert gleichzeitig eine gezielte Aus- und Weiterbildung für die Beschäftigten. mehr…

EMI: Industrie hat sich im Mai spürbar abgekühlt

Die deutsche Industrie hat im Mai weiter an Schwung verloren. Verringert haben sich nicht nur die Zuwächse bei Produktion, Auftragseingang und Beschäftigung, auch die Geschäftsaus-sichten binnen Jahresfrist sind auf den tiefsten Wert seit über zweieinhalb Jahren abgesackt. Der finale saisonbereinigte IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) sank gegenüber April um 1,2 Punkte auf 56,9 und erreichte damit den tiefsten Wert seit 15 Monaten. Die Wachstumsrate blieb aber auf hohem Niveau. mehr…

Importpreise: Holz- und Zellstoff + 12,9 %

Die Einfuhrpreise waren im April 2018 um 0,6 % höher als im April 2017. Im März 2018 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei – 0,1 % und im Februar 2018 bei – 0,6 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Importpreise im April 2018 gegenüber März 2018 ebenfalls um 0,6 %. mehr…

EU-Vergleich der Arbeitskosten 2017

Arbeitgeber des deutschen Produzierenden Gewerbes und wirtschaftlicher Dienstleistungen bezahlten im Jahr 2017 durchschnittlich 34,50 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union (EU) auf Rang sechs, einen Rang höher als im Jahr 2016. Gemessen am EU-Durchschnitt von 26,30 Euro zahlten deutsche Arbeitgeber 31 % mehr für eine Stunde Arbeit. mehr…

Großhandelspreise im April 2018

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im April 2018 um 1,4 % höher als im April 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im März 2018 und im Februar 2018 jeweils bei + 1,2 % gelegen. Im Vormonatsvergleich verteuerten sich die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im April 2018 um 0,5 %. mehr…

Erzeugerpreise: Preise ziehen stark an

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im April 2018 um 2,0 % höher als im April 2017. Im März 2018 hatte die Jahresveränderungsrate bei + 1,9 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im April gegenüber dem Vormonat um 0,5 %. mehr…

Traditionelles Sourcing stürzt um 40 Prozent ab

Der EMEA ISG Index stellt vierteljährlich die jeweils aktuellen Daten und Trends des Outsourcing-Markts zur Verfügung. Dabei berücksichtigt er alle kommerziellen Outsourcing-Verträge mit einem Jahresvolumen (Annual Contract Value, ACV) von mindestens vier Millionen Euro. Hier sind die fünf wichtigsten Fakten und Trends des ersten Quartals 2018, vor allem für die Märkte in DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) und EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika): mehr…

EU ist Deutschlands wichtigster Handelsmarkt

Die Europäische Union (EU) ist Deutschlands wichtigster Handelsmarkt. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Europatages am 9. Mai mitteilt, wurden im Jahr 2017 Waren im Wert von 749,7 Milliarden Euro in die anderen 27 EU-Mitgliedstaaten exportiert. Das waren 58,6 % der gesamten Exporte. Aus der Europäischen Union importiert wurden Waren im Wert von 590,5 Milliarden Euro oder 57,1 % aller Importe. Unter den zehn wichtigsten Handels-partnern Deutschlands waren im Jahr 2017 sowohl bei den Exporten als auch bei den Importen sieben EU-Mitgliedstaaten. mehr…

EMI: Preisdruck beschleunigt sich

Die deutsche Industrie ist gut ins zweite Quartal 2018 gestartet, nicht zuletzt dank des beschleunigten Produktionswachstums. Allerdings blieb die Steigerungsrate deutlich unter den zum Jahreswechsel erreichten Hochs. Der saisonbereinigte IHS Markit/BME-Einkaufs-manager-Index (EMI) ermäßigte sich innerhalb von vier Wochen um 0,1 Punkte auf 58,1 und sank damit auf ein 9-Monatstief. Der Langzeit-Durchschnittswert von 52,4 Punkten wurde jedoch deutlich überschritten; das zeigt, dass die deutsche Industrie trotz der vierten Abkühlung in Folge noch immer ausgesprochen kräftig wächst. mehr…

Importpreise: Sehr unterschiedliche Entwicklung

27. April 2018 · Märkte, Preise, Statistik · Meldung kommentieren 

Die Einfuhrpreise waren im März 2018 um 0,1 % niedriger als im März 2017. Im Februar 2018 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei – 0,6 % und im Januar 2018 bei + 0,7 % gelegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, veränderten sich die Importpreise im März 2018 gegenüber Februar 2018 nicht. mehr…

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