Transparenz ist Schlüssel bei Finanzprozessen

In Unternehmen wächst die Zahl unterschiedlicher Systeme für Buchhaltung, Rechnungs-bearbeitung, Bestellungen und Archivierung. Sie alle müssen miteinander verbunden werden und sind voneinander abhängig. Veränderungen in diesem Netzwerk wirken sich direkt oder indirekt auf das Unternehmensgeschäft aus und müssen gut bedacht sein. Geschieht dies nicht, leiden die Transparenz und das Vertrauen in den Cashflow eines Unternehmens – das hat die diesjährige Cost of Control 2011-Studie von Basware ergeben. Cost of Control 2011 ist der dritte von Basware in Auftrag gegebene Jahresbericht. Er gibt einen Einblick in die Ansichten und Prioritäten von über 550 Finanzführungskräften auf der ganzen Welt.

Oftmals haben unterschiedliche Standorte eines Unternehmens auch unterschiedliche Finanzsysteme im Einsatz. Die Komplexität erhöht sich noch weiter, wenn Unternehmen übernommen werden und ihre bestehenden Systeme mitbringen, oder wenn Lieferanten und Käufer ebenfalls verschiedene Lösungen nutzen. Diese wachsende Zahl an Verbindungen führt dazu, dass kein Bereich des Finanzprozesses isoliert betrachtet werden kann, denn Änderungen an einem Ende der Kette haben mit großer Wahrscheinlichkeit auch Auswirkungen auf andere Bereiche. 71 Prozent der weltweit befragten CFOs und Finanzdirektoren (83 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland) sind daher besorgt, dass die wachsenden Abhängigkeiten und die steigende Komplexität zwischen den verschiedenen Systemen die Transparenz des Cashflows verringern. 59 Prozent der befragten CFOs gaben an, dass in der Vergangenheit bereits Entscheidungen getroffen wurden, um Finanzabläufe zu verbessern – allerdings ohne dabei die Auswirkungen auf den Cashflow zu beachten. Deshalb ist es für 89 Prozent der deutschen Unternehmen wichtig, dass die möglichen negativen Auswirkungen auf die Effizienz des Unternehmens erkannt und verstanden werden. Gleichzeitig sind Kosteneinsparungen in allen Unter-nehmensbereichen für 48 Prozent der Finanzabteilungen noch immer das wichtigste Ziel. Im Vergleich zu den Studien aus 2010 mit 39 Prozent und 2009 mit 31 Prozent sind Einsparungen damit deutlich in den Fokus gerückt.

„Um Kosteneinsparungen trotz wachsender Komplexität zu realisieren, ist es notwendig, jederzeit einen aktuellen Einblick in den Cashflow zu erlangen“, so Frank Wuschech, Geschäftsführer der Basware GmbH. „Aber die zunehmende Verflechtung der Finanz-systeme innerhalb des Unternehmens und an verteilten Standorten trübt in vielen Fällen den Blick. Für 66 Prozent der befragten deutschen Unternehmen ist es immer noch schwierig, einen solchen Einblick zu erhalten.“

Nach Einschätzung der Unternehmen kommt der Kreditorenbuchhaltung die Hauptrolle zu, wenn es darum geht, eine detaillierte Übersicht über den Cashflow zu liefern. Trotzdem geben gleichzeitig 62 Prozent an, dass ineffiziente Prozesse in der Kreditorenbuchhaltung die nötige Transparenz verringern. Bei fast 80 Prozent der befragten deutschen Unter-nehmen laufen die Bezahlprozesse von Kunden und Lieferanten nach eigenen Angaben noch nicht optimal ab: Oftmals sind Papierrechnungen sehr lange Zeit im Freigabeprozess innerhalb des Unternehmens unterwegs bevor sie manuell in die verschiedenen Finanz-systeme zur Bezahlung oder Archivierung eingetragen werden.

„Automatisierte Prozesse und e-Invoicing sind deshalb für 68 Prozent aller Finanzverant-wortlichen zunehmend wichtig, um detaillierte Informationen des Unternehmens zum Cashflow in Echtzeit zu erhalten. 52 Prozent der befragten Unternehmen nannten die Investition in e-Invoicing als oberste Priorität, um die Produktivität zu steigern“, ergänzt Wuschech. „Zudem wollen 49 Prozent mit automatisierten Prozessen ausstehende Zahlungen schneller bearbeiten und 44 Prozent die Zahlungsbedingungen für Lieferanten optimieren. Eine Lösung wie Basware Invoice Processing kann Unternehmen hier unterstützen, denn sie macht Rechnungen und ihren aktuellen Status jederzeit digital verfügbar. Gleichzeitig ermöglicht der Basware anyERP-Adapter eine einfache Anbindung an alle gängigen Finanz- und ERP-Systeme.“

Die vollständige Studie steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.basware.com/resources/a-cost-of-control-report-2011-fuzzy-finance

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