Rittal setzt auf Wachstum in den USA

Rittal hat jetzt seine neue US-Firmenzentrale bei Chicago eingeweiht. Der Umzug ist Teil einer umfassenden Strategie, mit der Rittal in seinem wichtigsten Auslandsmarkt weiter wachsen will. Die amerikanische Tochtergesellschaft ist nun mitten im industriellen Zentrum der USA angesiedelt. Am weiter bestehenden Standort Urbana, Ohio erfolgen zusätzlich größere Investitionen in die Produktion.

Kern des neuen Firmensitzes von Rittal ist ein hochmodernes Kompetenzzentrum sowie ein Schulungsbereich. Die neue Firmenzentrale ergänzt die amerikanische Produktions-stätte von Rittal in Urbana, Ohio sowie die bestehenden Vertriebszentren in Texas und Nevada. Auf diese Weise will Rittal sein Engagement gegenüber amerikanischen Kunden landesweit deutlich ausbauen. Gestartet im Jahr 1982, hat Rittal in den USA inzwischen insgesamt rund 800 Mitarbeiter und verfügt über mehr als 47.000 Quadratmeter Produk-tionsfläche. Parallel zum Umzug nach Chicago investiert Rittal mehrere Millionen Euro in den Ausbau der Fertigungsanlagen am Standort Urbana. Dadurch will Rittal seine Produktion flexibler und leistungsfähiger im Hinblick auf die Bedürfnisse des amerika-nischen Marktes gestalten.

USA wichtigster Absatzmarkt
Die USA erleben derzeit einen Aufschwung in der traditionellen Industrie. Wie wichtig die USA als Markt weiter sind, belegen auch aktuelle Zahlen des Zentralverbandes Elektro-technik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Demnach sind die Vereinigten Staaten noch vor China weiter der wichtigste Abnehmer für die deutsche Elektroindustrie. Allein im ersten Halbjahr 2013 exportierten deutsche Elektrounternehmen Güter im Wert von 6,4 Milliarden Euro über den Atlantik. Für Rittal sind die USA nach Deutschland der wichtigste Markt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.