Rohölimporte: April 2011

Im April 2011 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundes­amtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,3 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 1,5 % mehr als ein Jahr zuvor (7,2 Millionen Tonnen). Der Durch-schnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im April 626,61 Euro und lag damit um 33,1 % über dem Niveau des ent­sprechenden Vorjahresmonats (470,95 Euro). Gegenüber März (607,86 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 3,1 % gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im April auf 4,6 Milliarden Euro und lag damit um 1,2 Milliarden Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich des Zeitraumes Januar bis April 2011 mit der entsprechenden Referenz-periode Januar bis April 2010

  • stiegen die Rohöleinfuhren um 0,1 % von 29,15 auf 29,17 Millionen Tonnen
  • fiel die deutsche Rohölrechnung im aktuellen Zeitraum mit 17,0 Milliarden Euro um 4,7 Milliarden Euro höher aus
  • lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl aktuell mit 583,37 Euro (vorher 422,95 Euro) im Schnitt um 37,9 % höher.

Die 5 wichtigsten von insgesamt 30 Lieferländern waren im Jahr 2011 die Russische Föderation (11,0 Millionen Tonnen), Großbritannien (4,1 Millionen Tonnen), Kasachstan (2,5 Millionen Tonnen), Norwegen (2,5 Millionen Tonnen) und Libyen (2,1 Millionen Tonnen). 22,7 % der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen; 18,6 % wurden aus OPEC-Mitglieds-ländern importiert.

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