Bianor baut neue Fabrik

Hans de Haas, CEO von Bianor

Der polnische Hersteller von Kunststoffformteilen nach Spritzgießverfahren investiert am Standort Bialystok circa vier Millionen Euro in den Bau eines neuen Werks. Mitte 2012 soll die Produktion mit 100 neuen Arbeitsplätzen aufgenommen werden. Darüber hinaus plant Bianor die Expansionen nach Weißrussland und in die Russische Föderation.

Nach Mitteilung von Bianor hat sich im vergangenen Jahr der internationale Kundenstamm signifikant erweitert und auch für die kommenden Jahre rechnet der in Polen führende Hersteller von Kunststoffformteilen nach Spritzgießverfahren mit kontinuierlichem Wachstum. Hans de Haas, CEO von Bianor, sagt: „Mit den Investitionen in einen neuen Produktionsstandort unterstreichen wir die konstant erfolgreiche Entwicklung von Bianor. Die neue Fabrik wird höchste Qualitäts- und Umweltsstandards erfüllen und ermöglicht uns, unsere Expansionspläne nachhaltig und flexibel weiterzuverfolgen.” Der neue Standort im modernen Industriegebiet südöstlich von Bialystok, der „Special Economic Zone”, biete zahlreiche Vorteile: Die sehr gute Infrastruktur und Erreichbarkeit erleichtere die Produktion und die Logistik. Hinzu kommen steuerliche Vorteile für die Unternehmen in diesem Gebiet, die vor dem Hintergrund der Sicherung der Konkurrenzfähigkeit gegenüber Fernost weiter an Bedeutung gewinnen werden. Das neue Werk werde neben seiner Funktion als Produktionsstätte zusätzlich ein Zentrum für Produktentwicklung beherbergen.

„Das Entwicklungscenter bedeutet für unsere Kunden einen noch besseren Service und steigert unsere Attraktivität für Neukunden, die neben unserer hochwertigen und kosteneffizienten Produktion auch von unserer Produktentwicklungskompetenz profitieren können,” sagt Hans de Haas. „Die neue Fabrik ist darüber hinaus eine klare Entscheidung für den Standort Bialystok als wettbewerbsfähige Produktionsbasis und international anerkanntes Kompetenzzentrum für Kunden in ganz Europa.” Investitionspläne hat Bianor auch im Blick auf Weißrussland und die Russische Föderation. Hans de Haas: „Strategisch gesehen suchen wir nach weiteren Expansionsmöglichkeiten Richtung Osteuropa mit dem Fokus auf geografischer Nähe zu unserem jetzigen Kompetenzzentrum in Bialystok.”

Bianor wurde 1997 als polnisch-niederländisches Joint Venture gegründet. Das Unternehmen hat langjährige Erfahrung in Großprojekten zur Herstellung von Kunststoff- formteilen durch Spritzgieß- und rotierende Spritzgießverfahren, Spritzblasformen sowie Veredlung und Montage der Kunststoffformteile. Darüber hinaus bietet Bianor die Betreuung von der Konzeption über die Werkzeugentwicklung bis hin zur Serienproduktion. Spezialisiert ist Bianor auf die Fertigung von präzise gearbeiteten Kunststoffformteilen für Haushaltsgeräte von u.a. Bosch-Siemens und Philips, Babysitze für Newell Rubbermaid sowie Bohrmaschinengehäuse für Makita und Verpackungen für MeadWestvaco und AGI Amaray. Mit rund 320 Angestellten produziert Bianor im 24 Stunden/7 Tage-Schichtbebtrieb monatlich bis zu 5,2 Millionen Einzelteile.

(Foto: Bianor SP.z.o.o.)

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