CSR-Preis der Bundesregierung 2016

Nachhaltigkeit zahlt sich aus und wird belohnt: Zum dritten Mal zeichnet die Bundesregierung mit dem CSR-Preis verantwortungsvolles Handeln in der Wirtschaft aus. Vom 1. Mai 2016 bis 15. Juni 2016 können sich Unternehmen aller Branchen und Größen mit Sitz in Deutschland bewerben, die nachhaltiges Wirtschaften umsetzen oder dies zukünftig tun wollen. Eine hochrangig besetzte Jury unter Leitung von Yasmin Fahimi, Staatssekretärin im Bundes-ministerium für Arbeit und Soziales, wird die besten Bewerber auswählen und über die Preisvergabe entscheiden. Der CSR-Preis steht unter der Schirmherrschaft von Bundes-arbeitsministerin Andrea Nahles, die im Januar 2017 die Auszeichnungen übergeben wird. Alle Bewerbungsunterlagen stehen ab dem 1. Mai zum Download auf www.csr-preisbund.de bereit.

Jeder gewinnt
Das Besondere: Jedes Unternehmen gehört zu den Gewinnern, denn der CSR-Preis der Bundesregierung ist ein Lernpreis. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten eine individuelle, wissenschaftlich begleitete Auswertung ihrer Nachhaltigkeitsleistungen. So können die Unternehmen klarer einschätzen, wie sie im Vergleich zu anderen abschneiden und wo ihre Verbesserungspotentiale liegen.

Unterschieden wird zwischen drei Größenkategorien: Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, Unternehmen mit 250 bis 999 Angestellten und Großunternehmen ab 1.000 Beschäftigte. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht das gesamte Handeln eines Unternehmens. In den fünf Aktionsfeldern „Unternehmensführung“, „Markt“, „Arbeitsplatz“, „Umwelt“ und „Gemeinwesen“
legen die Bewerber ihre Strategien, Umsetzungsideen und Ergebnisse dar.

Sonderpreise für betriebliche Integration und nachhaltige Lieferketten
Erstmalig werden in diesem Jahr auch zwei Sonderpreise verliehen, um den neuen Herausforderungen an nachhaltiges Handeln von Unternehmen Rechnung zu tragen. Ein Preis richtet sich speziell an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern und prämiert die betriebliche Integration geflüchteter Menschen in Praktika, Ausbildung oder Anstellung. Für die Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft ist Arbeit ein zentraler Schlüssel.

Der zweite Sonderpreis „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“ prämiert Unter-nehmen aus allen Größenkategorien, die ihre Lieferketten transparent, sozial fair und ökologisch verträglich gestalten. Die Komplexität von Lieferketten stellt Unternehmen heute vor besondere Herausforderungen. Umweltschutz, soziale Standards und regionale Wertschöp-fung zu vereinen, erfordert nachhaltige Maßnahmen, die über die eigenen Unternehmens-grenzen hinausgehen.

Signal an Wirtschaft und Gesellschaft
„Der CSR-Preis der Bundesregierung sendet ein wichtiges Signal an Wirtschaft und Gesell-schaft: Die Preisträger setzen wegweisende Strategien und Projekte für nachhaltiges Wirt-schaften um, “ betont die Jury-Vorsitzende, Staatssekretärin Yasmin Fahimi. „Als Jury rufen wir alle Unternehmen auf, die sich mit der Integration von Nachhaltigkeit in ihre Geschäftstä-tigkeit befassen und gelungene Ansätze für soziale und ökologische Herausforderungen ge-funden haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Unternehmen erste Schritte geht oder sich bereits seit Jahren engagiert – auf das Ergebnis kommt es an. Über das Teilnehmer- und Experten-Netzwerk wollen wir zudem Wissen vertiefen und zu Praxislösungen beitragen.“

Mitglieder der Jury
Yasmin Fahimi: Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Dr. Achim Dercks: stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
Reiner Hoffmann: Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
Heino von Meyer: Leiter OECD Berlin Centre
Prof. Dr. Edda Müller: Vorstandsvorsitzende des Transparency International Deutschland e.V.
Klaus Müller: Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
Birgit Riess: Director Programm Unternehmen in der Gesellschaft, Bertelsmann Stiftung
Prof. Dr. habil. Josef Wieland: Direktor, Leadership Excellence Institut Zeppelin (LEIZ) an der Zeppelin Universität
Michael Windfuhr: stellvertretender Direktor Deutsches Institut für Menschenrechte
stellvertretend für die Bundesregierung:
Gunther Adler: Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Dr. Rainer Sontowski: Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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