Dürr: Digitalstrategie auch für Projektlogistik

Dem Anspruch, auch im Bereich der Digitalisierung zu einem der weltweit führenden Konzerne zu gehören, wird der börsennotierte Maschinen- und Anlagenbauer Dürr mit einem weiteren Schritt gerecht. So steuert die Dürr Systems AG die mit dem Bau von Lackier-anlagen und Endmontagewerken verbundenen Logistikprozesse künftig zentral über die IT-Plattform AX4.

Mehr als 100 Lieferanten, 119 Spediteure, fünf Verpackungsdienstleister und alle an einem Baustellenprojekt beteiligten Partner werden über die Cloud-basierte Plattform in die logistischen Abläufe zur Baustellenversorgung integriert, um die termingerechte Lieferung von Anlagenkomponenten gemeinsam sicherstellen zu können.

Angepasst an die Anforderungen des Unternehmens bündelt AX4 als „Single-Point-of-Entry“ Daten, Dokumente und Informationen aus unterschiedlichen Quellen und stellt aktuelle Statusinformationen bereit. So lässt sich beispielsweise durchgehend kontrollieren, wo sich ein Bauteil befindet, ob es den Zoll passiert hat oder sich der geplante Liefertermin verschiebt. „Die lückenlose Abbildung der Lieferkette führt zu einer besseren Servicequalität“, sagt Markus Ziegler, Senior Manager Distribution Logistics der Dürr Systems AG.

Über AX4 liegen alle sendungsrelevanten Transport- und Trackinginformationen in Echtzeit vor. Somit können Aussagen zum Liefertermin exakt getroffen werden und zeitaufwendige Recherchen in unterschiedlichen IT-Tools entfallen. „Je schneller eine Information ankommt, desto mehr gewinnt sie an Wert“, formuliert Ziegler den Anspruch an die End-to-End Visibility des Versandprozesses.

Abgebildet wird über AX4 die Lieferkette vom Zeitpunkt der Verladung der Dürr Anlagen-komponenten ab Werk bis zur Einlagerung der Ware am Baustellenlager oder beim End-kunden. „Der digitale Wandel ist ein Turbo für die Effizienzsteigerung von Produktions-anlagen“, heißt es in der auf vier Säulen basierenden Digitalstrategie „digital@DÜRR“ des Gesamtkonzerns, der 15.200 Mitarbeiter an 87 Standorten in 28 Ländern beschäftigt. Smart factories, smart processes, smart services, smart products: seit neuestem gehört auch die Projektlogistik zur smarten Zukunft des Unternehmens.

Bild: Smart Future: Dürr weitet Digitalstrategie auf Projektlogistik aus; Foto: Dürr

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