Vor einem Jahr ist im Einkäufer-Verlag die Einkaufssoftware „PriceProtector“ neu erschienenen. Jetzt meldet der Verlag über 250 Installationen. Die webbasierte Einkaufs-controlling-Software liefert die Kostenstruktur von über 200 Herstellerbranchen auf Knopfdruck. Der Einkauf wählt dazu die Branche und die Mitarbeiterzahl des Lieferanten sowie den gewünschten Analysezeitraum aus, den Rest erledigt die Software. Das Ergebnis der Kostenstrukturanalyse zeigt, ob und in welcher Höhe die Vormaterialkosten auf der Lieferantenseite gestiegen sind. Gestiegene Rohstoffe sind das Hauptargument der Lieferanten bei Preiserhöhungen.
Das Ziel des PriceProtectors ist der Nachbau der tatsächlichen, der realen Lieferanten-kostenstruktur. Da erfahrungsgemäß die meisten Lieferanten auf Nachfrage des Einkaufs die Kostenstrukturdaten nicht herausgeben, sind die Branchendaten für die erste Analyse eine gute Ausgangsbasis.
Jens Holtmann, Geschäftsführer des Einkäuferverlages, dazu: „Wir freuen uns, dass so viele Einkaufsabteilungen dieses besondere Web-Tool nutzen. Die Materialkosten sind der größte Kostenblock in jeder Produktkalkulation. Dorthin müssen Einkaufsabteilungen beim Lieferanten vorstoßen. Gelingt das dem Einkauf, holt er durch eine Verhandlung mehr Geld heraus, als in monatelanger harter Arbeit. Einige unserer Kunden erzielen mit dem PriceProtector Einsparungen von 100.000 € und mehr pro Monat.“
Der PriceProtector beruht auf der Grundannahme, dass kein Lieferant sein Vormaterial teurer einkaufen darf, als der Branchenschnitt. Das ist der in den PriceProtector eingebaute Selbstschutz für den Einkauf. Diese Grundhaltung lässt das bei den Verkäufern so beliebte in den Raum werfen von anderen Preiserhöhungsraten („Bei uns beträgt die Steigerung aber 8,4 %.“) ins Leere laufen. Die Vorteile: Das Verhandeln wird leichter und der Branchen-wert des PriceProtectors setzt eine Benchmark . Die Ergebnisse jeder Preisanalyse können in der Watchlist unter dem Lieferantennamen gespeichert werden und werden dann automatisch jeden Monat aktualisiert. Trendpfeile zeigen auf einen Blick, ob die Lieferantenkosten steigen oder fallen. Das Erzeugen einer PDF ist ebenfalls möglich . Die zusätzliche Analyse der Personalkosten ist in Kürze möglich.

