Festo treibt Wandel in Automation und Didactic

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Bei der digitalen Transformation seiner Kunden in der Fabrik- und Prozessautomation hat Festo neben der Technik den Menschen im Blick, mit neuen Formen der Mensch-Technik-Kooperation und Qualifizierungslösungen 4.0. Auf der Hannover Messe präsentiert das Unternehmen bereits erste Anwendungen für die flexible, vernetzte Produktion der Zukunft. Festo bringt seine Kompetenz auch in die Plattform Industrie 4.0 ein und investierte im vergangenen Geschäftsjahr mit der Technologiefabrik Scharnhausen in die eigene digitale Produktion. Im Geschäftsjahr 2015 wuchs das Unternehmen mit einem Umsatz von 2,64 Milliarden Euro um 8 % (2014: 2,45 Mrd. Euro). Neuer Vorstandsvorsitzender des Familienunternehmens mit 18.700 Mitarbeitern ist seit dem 1. Januar 2016 Dr. Claus Jessen, der die technologische Entwicklung des Unternehmens als Vorstand Product Supply in den letzten Jahren maßgeblich geprägt hat.

Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Claus Jessen richtet sich das Unternehmen weiter konsequent an der Zukunft aus. Zentraler Treiber der künftigen Entwicklung von Festo ist die fortschreitende Digitalisierung der Industrieautomation. „Festo macht seine Kunden produktiver. Dafür entwickeln wir Lösungen, die die Anforderungen unserer Kunden treffen. Mit unserer Erfahrung in der Pneumatik und im elektrischen Antrieb haben wir optimale Grundlagen. Und mit unseren branchenspezifischen Lösungen in Bezug auf Flexibilisierung bis zur Losgröße 1 gehen wir jetzt einen Schritt weiter – einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft“, sagte Dr. Claus Jessen anlässlich der Hannover Messe 2016. In den nächsten Jahren will das Unternehmen seine führende Marktposition in der Industrieautomatisierung sowie der technischen Bildung weiter ausbauen.

Digitalisierung im Fokus
Festo arbeitet in enger Partnerschaft mit seinen Kunden an neuen Konzepten und Geschäfts-modellen – von der Entwicklung kommunikationsfähiger Komponenten mit dezentraler Intelligenz über deren Integration in übergeordnete Automatisierungs-umgebungen bis hin zu neuen Servicemodellen. Rund 8 % von seinem Umsatz investiert das Unternehmen in Forschung und Entwicklung.

Dazu gehört der Ausbau des Software-Bereichs mit dem „House of Software“, die Entwicklung einer übergeordneten dezentralen Automationsplattform sowie der Ausbau der elektrischen Automation. Mit der Übernahme der Eichenberger Gewinde AG Anfang des Jahres wurde darüber hinaus die Geschäftseinheit Electric Automation im Bereich der linearen Aktuatoren gestärkt.

„Wir treiben die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen voran. Forschung, Entwicklung, Supply Chain, IT, Sales mit den Schnittstellen zu den Wertschöpfungs-prozessen unserer Kunden, alles wird immer stärker virtuell vernetzt und wächst zusammen. Ein zentraler Erfolgsfaktor bleiben dabei die Menschen. Das große Potenzial von Industrie 4.0 können wir nur dann erschließen, wenn wir Arbeitswelten neu erfinden und Qualifizierungs-konzepte für die veränderten Anforderungen entwickeln“, erklärte Dr. Claus Jessen. In der Technologiefabrik in Ostfildern-Scharnhausen, nahe am Stammsitz, setzt das Unternehmen bereits Industrie 4.0 in Weiterbildungs- und Kooperations-projekten in die Praxis um.

Festo treibt die Forschung und Entwicklung zu Industrie 4.0 sowohl für die Fabrik- als auch die Prozessautomation voran. Mit dem Multi-Carrier-System in der Fabrikautomation und neuen Konzepten zur modularen Produktion in der Prozessautomation, wurden im letzten Jahr bereits erste Produkte für die flexible, vernetzte Produktion der Zukunft auf den Markt gebracht. Auf der diesjährigen Hannover Messe stehen unter dem Motto „Discover Solutions“ konkrete Anwendungen mit Industrie 4.0-fähigen Komponenten und Systemen im Mittelpunkt.

Bild: Festo treibt die digitale Transformation im eigenen Unternehmen und bei seinen Kunden voran, Foto: Festo

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