Immer mehr Speditionen nutzen zur Steuerung von Fracht und Flotte elektronische Lösungen. Gleichzeitig sind sie in der Europäischen Union und darüber hinaus länderübergreifend unterwegs. Doch die mobile Kommunikation und der notwendige Datenaustausch zwischen Fahrer, Zentrale und Auftraggeber wurden bisher durch die Roaming-Gebühren für die Nutzung der Dienste im Ausland erschwert und waren zudem teuer. Damit ist nun Schluss. Seit Februar 2015 betreiben die Transporeon Group, Ulm, und die österreichische Mavoco GmbH das Joint Venture Freeeway. Freeeway ist ein speziell auf die Bedürfnisse von Spedi-tionen und Lkw-Fahrern abgestimmtes Angebot und ermöglicht Roaming-freie Telekommuni-kation und Telematik in mehr als 40 europäischen Ländern. Damit können Speditionen bis zu 60 % ihrer Kommunikationskosten einsparen.
Die Disposition und Steuerung der Fahrzeuge, die oft mehrere Stationen in verschiedenen europäischen Ländern ansteuern, um Ware auszuliefern und neue Ladung für den Weiter- bzw. Rücktransport aufzunehmen, erfolgt heute auch in mittelständischen Speditionen zumeist über webbasierte Lösungen. Transporeon etwa bietet seit seiner Gründung im Jahr 2000 Online-Plattformen, die Industrie- und Handelsunternehmen zeit- und kostensparend mit ihren Logistikdienstleistern vernetzen. Die wichtigsten Funktionen sind die Vergabe von Frachtaufträgen sowie das Zeitfenstermanagement für die Anlieferung und Abholung der Warensendungen.
Auch Anwendungen direkt im Fahrzeug werden heute vielfach mittels Datenübertragung überwacht und gesteuert. Dazu zählen etwa die Funktionen der Onboard Units, die Über-wachung der Serviceintervalle, die Kontrolle von Temperatur und Sicherheitsstati oder die Funktionen des digitalen Tachographen.
„Mit Freeeway können die Vorteile dieser mobilen Kommunikations- und Telematiklösungen nun auch im Ausland voll genutzt werden, ohne unverhältnismäßige Kosten zu verursachen“, erklärt Helmut Lehner, einer der Geschäftsführer des Unternehmens. Freeeway bietet eine SIM-Karte mit vielfältigen Vorteilen. Sie kann für Telematik, Tracking & Tracing, E-Mail-Verkehr, Internetnutzung etc. jeweils separat freigeschaltet werden. Auch die private Nutzung durch den Fahrer ist problemlos mit getrennter Abrechnung möglich. Die Sprachkommuni-kation ist ab Mitte 2015 verfügbar.
Freeeway gilt zudem als sicherste SIM-Karte im Markt. Die Administration kann das Speditionsunternehmen über ein einfach zu bedienendes Portal selbst vornehmen. Dabei verfügt es über volle Kontrolle der verschiedenen Funktionen. Zur Auswertung lassen sich im Administrationsportal einfach vielfältige Statistiken und Reports erstellen. Auch die Rollen und Rechte der verwaltenden Mitarbeiter sind im System individuell zu definieren. Zugriffsberechti-gungen können für jede App separat vergeben werden. So kann der Frachtführer sogar Apps verschiedener Anbieter gleichzeitig betreiben. Die Verwendung des Internet oder etwa das Downloaden von Filmen kann verboten werden, ein Missbrauch der SIM-Karte ist damit ausgeschlossen.
Die Karte kann unabhängig vom Arbeits- oder Wohnort in ganz Europa erworben werden und funktioniert auch außerhalb des Heimatlandes für die Kommunikation zwischen zwei auslän-dischen Standorten. So ermöglicht Freeeway tatsächlich ein Europa ohne Roaming-Gebühren für die Transportbranche. Mit Tarifen ab 3,90 Euro pro Monat (bei 10 MB Datenvolumen), bietet Freeeway flexible Wahlmöglichkeiten je nach dem tatsächlichen Bedarf und ist preislich attraktiv. Mit dem Tarif „Local“ steht auch ein Angebot für die Nutzung in nur einem Land zur Verfügung. EUROPA Plus ermöglicht sogar die kostengünstige Nutzung in der Ukraine und Russland.

