Großhandelspreise im Jahr 2018

Die Großhandelsverkaufspreise waren im Jahresdurchschnitt 2018 um 2,7 % höher als 2017. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatten insbesondere die gestiegenen Preise im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen (+11,6 %) einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Preissteigerungen im Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln (+7,7 %), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+7,7 %) sowie mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug (+4,7 %) haben erheblich zum Anstieg der Großhandelspreise insgesamt im Jahr 2018 beigetragen.

Niedriger als im Jahresdurchschnitt 2017 waren im Jahr 2018 dagegen die Großhandelspreise für lebende Tiere (-10,8 %), für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze (-5,1 %) sowie für Altmaterialien und Reststoffe (-4,5 %).

Im Dezember 2018 waren die Verkaufspreise im Großhandel um 2,5 % höher als im Dezember 2017. Im November 2018 hatte der Anstieg im Vorjahresvergleich bei 3,5 % und im Oktober 2018 bei 4,0 % gelegen. Im Vormonatsvergleich sanken die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im Dezember 2018 um 1,2 %.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat hatte im Dezember 2018 mit +10,9 % die Preissteigerung im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen. Gegenüber November 2018 fielen diese Preise um 8,8 %, nachdem sie seit April 2018 im Vormonatsvergleich kontinuierlich angestiegen waren.

Ebenfalls überdurchschnittlich gestiegen sind im Dezember 2018 verglichen mit dem Vorjahr die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln mit +17,6 % (-0,6 % gegenüber November 2018). Auch im Großhandel mit chemischen Erzeugnissen (+5,2 %) sowie mit Obst, Gemüse und Kartoffeln (+4,6 %) verteuerten sich die Waren gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich.

Dagegen waren die Preise für lebende Tiere (-7,5 %) sowie für Altmaterialien und Reststoffe (-6,2 %) auf Großhandelsebene deutlich niedriger als im Dezember 2017. Im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten kosteten die gehandelten Produkte im Durchschnitt ebenfalls weniger als ein Jahr zuvor (-3,6 %).

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