Klaus Eberhardt neuer Präsident der ASD

Klaus Eberhardt (63), Vorsitzender des Vorstandes (CEO) der Rhein-metall AG (Düsseldorf), hat das Amt des Präsidenten der Aero-Space and Defence Industries Association of Europe (ASD) übernommen. Eberhardt ist damit Nachfolger des Spaniers Domingo Ureña-Raso (53), CEO von Airbus Military (Madrid). Die Amtsübergabe erfolgte auf der Jahrestagung des Verbandes in Istanbul. Mit Eberhardt steht erstmals seit fünf Jahren wieder ein deutscher Branchenvertreter an der Spitze des europäischen Verbandes,dessen Präsident jährlich aus dem Kreis der Mit-glieder des ASD Councils gewählt wird, dem die Vorstandvorsitz-enden der 15 führenden Firmen des europäischen Luftfahrt- und Verteidigungsbereiches ange-hören. Der ASD hat 28 Mitgliedsverbände aus 20 Ländern und vertritt mehr als 2000 Firmen, darunter viele kleine und mittlere Unternehmen. Bei einem Jahresumsatz von 163 Milliarden Euro beschäftigt die Branche europaweit mehr als 700.000 Mitarbeiter und bindet weitere 80.000 Firmen in der Zulieferkette ein.

Einen Schwerpunkt seiner ASD-Präsidentschaft sieht Klaus Eberhardt darin, die überfällige Konsolidierung der europäischen Verteidigungsindustrie voran zu treiben, und zwar vor allem vor dem Hintergrund sinkender Verteidigungsbudgets auf den Heimmärkten. In seiner Antrittsrede unterstrich der Rheinmetall-Konzernchef in diesem Kontext insbesondere die Notwendigkeit eigenständigen und aktiven Handelns:

BILD: Klaus Eberhardt, Vorsitzender des Vorstandes der Rheinmetall AG Foto: Rheinmetall

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