Trotz des andauernden starken Wettbewerbs und des niedrigen Prämienniveaus nutzen deutsche Versicherungen nicht ihr Potenzial zur Kostensenkung. Dabei könnten sie durch cleveres Einkaufsmanagement vor allem bei externen Schadenaufwendungen mehrstellige Millionensummen einsparen. Um diese Potenziale zukünftig zu heben, vereinbaren die Einkaufsberatung Kerkhoff Consulting und der Spezialist für die Versicherungsberatung 67rockwell eine exklusive Kooperation.
„Externe Schadenaufwendungen machen rund 60 Prozent der Kosten eines Komposit-versicherers aus“, sagt Tim Braasch, Geschäftsführender Gesellschafter von 67rockwell. „Rund ein Drittel hiervon ist aktiv durch Einkauf beeinflussbar. Insgesamt lassen sich nach unseren Erfahrungen fünf bis zehn Prozent dieser Summe einsparen.“ Kosten bei Schadenaufwendungen entstehen in vielen Fällen für Dienstleister zur Schadenbehebung, zum Beispiel Werkstätten zur Fahrzeugreparatur oder Dienstleister, die technische Geräte wieder instand setzen. 67rockwell und Kerkhoff Consulting werden zukünftig gemeinsam an diesem Thema arbeiten.
Grundlage zur Kostensenkung ist im ersten Schritt eine vollständige Transparenz aller Kostenparameter. Dazu kommt das Online-Tool „SpendCube“ von Kerkhoff Consulting zum Einsatz. Der „SpendCube“ ermöglicht es, angeschlossen an das jeweilige Waren-wirtschaftssystem, Kosten zu strukturieren und in Echtzeit abzurufen. „Im SpendCube ist rasch ersichtlich, wo Versicherungen zu viel Geld ausgeben“, sagt Kerkhoff. „In der Folge werden unsere Berater genau an diesen Hebeln ansetzen. Das System soll auch nach einem gemeinsamen Projekt mit uns und 67rockwell als Frühwarnsystem dienen.“

