Wie Leasing zu mehr Umsatz und Ertrag führt

Bei dem Wort Leasing denken die meisten zunächst an die Anschaffung von Fahrzeugen oder Immobilien. Tatsächlich zeigt eine Studie des ifo-Institutes von November 2017, dass die Automobilindustrie 77 Prozent der Leasinganteile abdeckt. Dass Leasing jedoch auch für andere Produktgruppen im B2B durchaus interessant und sinnvoll ist, wissen dagegen die wenigsten Unternehmer.

„Das Konzept des Leasings kann bei allen Produkten Anwendung finden, die kein Verbrauchsgut sind, egal ob Maschinen, Automaten, Elektrogeräte oder Einrichtungsgegenstände. Doch viele Händler scheuen sich vor diesem Konzept, da als Außenstehender der Markt nur schwer zu überblicken ist und sie einen hohen Verwaltungsaufwand befürchten“, erklärt Thorsten Lewandowski, Geschäftsführer der dlb Die Leasing Beratung GmbH.

Eine Frage des Geldes
Vor allem bei kleineren Anschaffungswerten wie in der apparativen Kosmetik, der Lebensmittelindustrie, Bäckereien, Fleischereien, der Gastronomie oder dem Handwerk befürchten Händler meist, viel Aufwand für wenig Umsatz zu investieren, wenn sie ihren Kunden Leasing als Finanzierungsalternative anbieten. „Natürlich erscheint es leichter für einen Händler, seine Ware direkt zu verkaufen, ohne einen Leasingvertrag abzuschließen. Doch nicht jeder Kunde hat auf Anhieb das Geld, um einen direkten Kauf zu tätigen. Aus diesem Grund erzeugen Händler mit alternativen Finanzierungsmöglichkeiten im Vergleich deutlich mehr Abschlüsse. Der Kaufwunsch des Kunden intensiviert sich durch das Entgegenkommen des Händlers und die Kaufentscheidung wird erleichtert“, weiß Lewandowski zu berichten. Neben der Ratenzahlung und der Schonung der eigenen Liquidität ist für viele Unternehmen zudem interessant, dass die eigene Ausstattung durch wechselnde Leasingverträge immer auf dem neuesten Stand der Technik bleibt.

Verantwortung in erfahrene Hände legen
Entscheidet sich ein Händler dazu, Leasing als alternatives Finanzierungsmodell anzubieten, gilt es das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimal zu gestalten. Neben dem Alltagsgeschäft müssen Unternehmer als Mittelsmann zwischen Leasinggesellschaft und Kunden fungieren und sowohl Bonitätsprüfungen als auch Bewilligungsprozesse begleiten. Bei fehlendem Know-how ist der Leasingmarkt außerdem schwer zu überblicken. Beratungsunternehmen wie dlb übernehmen daher auf Wunsch jegliche Verwaltungsarbeiten für den Händler, schließen Prozesse für das Angebot schnell und selbstständig ab und erzielen dabei eine hohe Genehmigungsquote. So bleiben wirtschaftliche Erträge erhalten und der Aufwand bleibt gering.

„Wir vergleichen verschiedene Leasinggesellschaften, damit der Händler dem Kunden das bestmögliche Angebot auf dem Markt anbieten kann. Außerdem informieren wir alle Beteiligten in Echtzeit über den aktuellsten Stand der Prozesse wie Antragstellung und Bonitätsprüfung, sodass eine unkomplizierte Übersicht und eine Vertrauensbasis geschaffen werden“, erläutert Thorsten Lewandowski. Durch die Beauftragung externer Leasingvermittler behalten Händler also jegliche Vorteile wie eine erhöhte Abschlussquote, ohne viel Zeit zu investieren. So bleibt mehr Zeit für das Alltagsgeschäft und der Fokus bleibt auf dem Verkauf der eigenen Produkte bestehen.

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