Für größtmögliche Anlageneffizienz reichen in vielen Unternehmen reaktive Instandhaltungs-maßnahmen grundsätzlich nicht mehr aus. Eine vorausschauende und intelligente Instand-haltung mit Hilfe von Condition Monitoring-Lösungen ist gerade bei hochtechnisierten Produktionsanlagen, die oftmals im Dauerbetrieb an der Grenze der Belastbarkeit gefahren werden, von entscheidender Bedeutung.

Weit über die herkömmliche Schwellenwertüberwachung hinaus ist die Liste von Möglich-keiten für umfassendes Condition Monitoring mittlerweile lang. Denn durch rasante Entwicklungen in der Sensor-, Übertragungs- und Auswertungstechnologie gibt es immer leistungsfähigere, kleinere und sensiblere Überwachungs- und Prüfmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Maschinen-, Komponenten- und Fluidzustände. So können Instandhalter auf eine Fülle von qualitativ hochwertigen Informationen zugreifen, die es erlauben, schnell und zielgerichtet zu agieren. Auf der Grundlage der gewonnenen Daten, der Diagnosetiefe und der richtigen Interpretation wird die Ausfallsicherheit in der industriellen Produktion deutlich erhöht, die Planung von Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen optimiert, die Lebensdauer von Komponenten maximiert und die Produktion geschützt.
Ralf Hellwig, Geschäftsführer des Technischen Händlers BRAMMER: „Der Umstieg auf ein zustandsorientiertes MRO-Konzept kann die Kosten für ein Unternehmen dort mindern, wo eine reaktive ‚Feuerwehrstrategie‘ versagt. Modernes Condition Monitoring ist dabei der Schlüssel zur frühzeitigen Erfassung von Leistungseinbußen.“
Als versierter Spezialist für Wartung und Instandhaltung ist BRAMMER bei der Erarbeitung einer leistungsstarken Maintenance-Strategie ein zuverlässiger Partner. Dabei verfügen die MRO-Spezialisten aus Karlsruhe auch in Installation und Anwendung moderner Condition Monitoring-Technologie wie etwa RFID und SCADA über Expertise.
Ein Unternehmen aus dem Metallverarbeitungssektor unterstützte BRAMMER zum Beispiel durch die Einrichtung eines Fernüberwachungssystems an den Extrudern und Elektromotoren der Wälzanlagen. An den insgesamt 160 Messstellen überwachte der Kunde in einem Messinterval von sechs Monaten die Leistung der Maschinen. Ralf Hellwig: „So konnten Fluchtungsfehler erkannt und behoben werden. Das macht sich seitdem in dauerhaften Einsparungen von rund 75.000 Euro pro Jahr in der Unternehmenskasse positiv bemerkbar.“
Bild: Condition Monitoring ist ein Schlüssel zur frühzeitigen Erfassung von Leistungseinbußen; Foto: Brammer GmbH

