Am Anfang der Automatisierung stand die erste industrielle Spinnmaschine. Seither sind Forscher, Entwickler, Maschinenbauer und Dienstleister auf der Suche nach immer besseren Lösungen, die Arbeitszeit und Kosten sparen, ohne dass die Produktqualität darunter leidet. Die LQ Mechatronik-Systeme GmbH aus Besigheim setzt dabei auf standardisierte Schnittstellen und schafft eine Verbindung vom Schaltschrank bis hin zum Motor mit einem eigenen Installationsbaukasten – dem EnergyLink.
„Nur wer sein Denken weg von Einzelbauteilen, hin zu Systemlösungen ausrichtet, ist für die automatisierte Zukunft gewappnet“, ist sich Friedrich P. Link, Geschäftsführer von LQ Mechatronik-Systeme, sicher. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Abläufe zu vereinfachen. Daher lautet unser Motto: Wir führen zusammen, was zusammen gehört und sparen unseren Kunden dadurch später wertvolle Konstruktionszeit.“ Diese Form der Modular-isierung funktioniert nur mit standardisierten Schnittstellen. Daher richtet das Besigheimer Unternehmen alle seine Produkte nach dem einfachen Prinzip der Kompatibilität aus.
Egal ob A-TEC Motorstarter, W-TEC Energiekabel oder X-TEC Industriestecker – sie alle verfügen über einheitliche Schnittstellen und können ohne Probleme miteinander verbunden werden. Der EnergyLink und speziell der A-TEC Motorstarter ermöglichen den Kunden – unabhängig davon, ob Maschinen- oder Anlagenbauer, Pumpen- oder Aggregathersteller – einfache Funktionen wie das Ein- und Ausschalten der Motoren modularisiert zusammen zu fassen und sich auf die komplexen Kernfunktionen der Maschine zu konzentrieren. Weil die Mechatronikexperten auf der unteren Feldebene auf den ASi-Bus setzen, wird zusätzlich auch noch das übergeordnete Bus-System entlastet.
Die Plug&Play-Installation der LQ-Produkte spart jede Menge Verdrahtungs- und Installationszeit. Ist der Kunde bereit, seinen Schaltschrank und die Verbindung zum Motor zu standardisieren, sorgt LQ dafür, dass durch den EnergyLink die Kleinstkonfektionierung überflüssig und die Maschineninstallation beschleunigt werden. Das Besigheimer Unter-nehmen leistet an dieser Stelle wichtige Pionierarbeit, denn bisher fehlen entsprechende Standards im Bereich der 400 Volt Energiewelt, hier speziell für Asynchronmotoren und Aggregate.

